• Our work

    Eurodiaconia links diaconal actors to examine social needs, develop ideas and influence policies impacting Poverty and Social Exclusion, Social and Health Care Services and the Future of Social Europe.

    Eurodiaconia also provides a platform for transnational networking and best practice sharing.  

     

  • Our vision

    As the leading network for diaconal work in Europe, we look to develop dialogue and partnership between members and influence and engage with the wider society.  We do this to enable inclusion, care and empowerment of the most vulnerable and excluded and ensure dignity for all.

     

  • Our goals

    We aim to see a positive social change in Europe through:

    Praxis, enabling membership engagement and partnerships

    Advocacy, creating a network of competence to impact policies at European and national level

    Identity and values, supporting the development of approaches and thinking on Diaconia in Europe today

     

Calendar Tuesday, May 21, 2013
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EU-Politik-News
Soziale Auswirkungen der Finanzkrise auf die Agenda des BeSoGeKo

14. Februar 2012

Der Rat für Beschäftigung, Sozialpolitik, Gesundheit und Verbraucherschutz (BeSoGeKo) setzt sich aus Ministern für die Bereiche Arbeit, Soziale Sicherheit, Verbraucherschutz, Gesundheit und Gleichstellung zusammen und tritt etwa viermal im Jahr zusammen.

Das nächste Treffen des BeSoGeKo findet am 17. Februar statt. Bei diesem Treffen soll ein Beitrag für den Europäischen Rat für den 12. März vorbereitet werden. Der Rat wird dann die Prioritäten für die Bereiche Arbeit und Sozialpolitik für das Jahr 2012 festlegen; dazu werden Beschlüsse gefasst, der Gemeinsame Bericht zur Beschäftigung formuliert sowie die Meinung des Ausschusses für Sozialschutz (SPC) zum Jahreswachstumsbericht (ADS) 2012 befürwortet. Außerdem wird der Rat versuchen, einen allgemeinen Ansatz für Richtlinien zum Thema Beschäftigungspolitik für die Mitgliedsstaaten zu entwerfen.

Der Rat wird auch den dritten Bericht des SPC zu sozialen Auswirkungen der Wirtschaftskrise und des aktuellen Konsolidierungskurses befürworten. Der Bericht enthält 7 zentrale Botschaften, darunter die Beibehaltung der Einkommenssicherung auf angemessenem Niveau als effektives Mittel gegen die gravierendsten Auswirkungen der Krise sowie als Motor zur Steigerung der Nachfrage. In dem Bericht wird auch die Gefahr betont, dass die direkten Auswirkungen der Krise, gekoppelt mit den als Reaktion darauf beschlossenen Sparmaßnahmen, das bestehende Ungleichgewicht in Bezug auf Einkommen und Zugang zu Dienstleistungen verschärfen könnten. Der Bericht fordert deshalb Investitionen in hochwertige Dienstleistungen und Sozialschutzsysteme.

Weitere Informationen zum dritten Bericht des SPC zu sozialen Auswirkungen der Wirtschaftskrise und des aktuellen Konsolidierungskurses finden Sie unter:

Zentrale Botschaften
Der ganze Bericht
Oder wenden Sie sich an Clotilde Clark-Foulquier , Membership and Policy Development Officer bei Eurodiaconia

Eurodiaconias dritten Bericht zu den sozialen Auswirkungen der Krise finden Sie hier.

 
Europäische Pilot-Innovationspartnerschaft zum Thema „Aktives und Gesundes Altern“

27. Januar 2012

Im Rahmen der „Innovationsunion", einer Leitinitiative innerhalb der Strategie „Europa 2020", hat die Europäische Kommission das Konzept der Europäischen Innovationspartnerschaft (EIP) vorgestellt. Ihr Ziel ist es, Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen zu finden und einen gemeinschaftlichen Ansatz in Forschung und Innovation zu entwickeln. Thema der Pilot-EIP ist „Aktives und Gesundes Altern" (AHA).

Das Gesamtziel der neuen Partnerschaft (EIP-AHA) ist es, die durchschnittliche Lebenserwartung in Gesundheit der Europäer bis zum Jahr 2020 um zwei Jahre zu erhöhen. Die EIP-AHA bringt Europa gleich in dreierlei Hinsicht voran: Sie hilft Bürgern im Alter gesund und aktiv zu bleiben, sie erhöht die Nachhaltigkeit und Effizienz der Sozial- und Gesundheitssysteme, und sie schafft neue Möglichkeiten für Unternehmen.

Im November wurde ein Plan zur strategischen Umsetzung veröffentlicht, der beschreibt, welche Schritte Priorität haben. Die Partnerschaft ist von der Hoffnung getragen, durch Zusammenarbeit Produkt- und Dienstleistungs-Innovationen voranzutreiben und die Markteinführungszeit innovativer Lösungen zu verkürzen. Langfristig kommt dieser Ansatz den Endverbrauchern der Innovationen – also den Senioren und Pflegedienstleistern – zugute.

Projekte zur Unterstützung der EIP-AHA können ab sofort in zwei Bereichen eingereicht werden – Gesundheit (Frist: 9. März) und Wettbewerbsfähigkeit & Innovation (Frist: 15. Mai).

Weitere Informationen im Internet unter: European Innovation Partnership on Active and Health Ageing (auf Englisch).

 
Offizielle Eröffnung des Jahres 2012 beleuchtet aktives Altern
24. Januar 2012

Vom 18.-19. Januar fand in Kopenhagen die Eröffnungskonferenz für das Europäische Jahr 2012 für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen statt. Auch wenn sich die meisten Beiträge beim Thema aktives Altern allein auf eine längere Teilhabe am Arbeitsmarkt konzentrierten, gab es doch einige Präsentationen mit einem ganzheitlicheren Ansatz.

Vorbeugende Maßnahmen für den möglichst langen Erhalt der Gesundheit, beispielsweise Bewegung und eine aufsuchende Sozialarbeit, wurden als essentiell angesehen. In einem erfolgreichen dänischen Projekt beispielsweise besuchen Sozial- und Gesundheitshelfer ältere Menschen, deren Gesundheitszustand sich zu verschlechtern droht. Gemeinsam mit den Senioren wird ein Maßnahmenplan aufgestellt, der ihnen hilft, unversehrt und gesund zu bleiben. Das gemeinsame Finden von innovativen Lösungen ist hier der zugrunde liegende Ansatz.

Eine Studie der Universität von Kopenhagen zeigte, wie wichtig ein interdisziplinärer und gemeinschaftlicher Ansatz aller gesundheitsbezogenen Sektoren für eine erfolgreiche Erhaltung der Gesundheit ist. Gesundheitskommissar Dalli betonte, dass Investitionen in Gesundheitssysteme notwendig seien, um sicherzugehen, dass diese innovativ und nachhaltig sind.

Ein Vertreter der Stadt Manchester stellte die integrierte Strategie vor, mit deren Hilfe Manchester in enger Zusammenarbeit mit älteren Bürgern und Nichtregierungsorganisationen zur altersfreundlichen Stadt wird. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Stadt Manchester (auf Englisch).

Es wurden Beispiele von älteren Menschen in der Freiwilligenarbeit vorgestellt, allerdings hatten diese Menschen alle einen privilegierten Hintergrund. Viele Teilnehmer beklagten die Tatsache, dass Armut und Ausgrenzung kaum angesprochen wurden, und dass es nur wenig Raum für Diskussionen gab. Eine Konferenz von Eurodiaconia im Dezember wird aktives Altern durch soziale Einbeziehung beleuchten.
 
16 Mitgliedsländer reichen Strategien zur Integration der Roma ein
16. Januar 2012

Dezember 2011 war der letztmögliche Zeitpunkt für die 27 Mitgliedsländer, ihre nationalen Strategien bzw. Maßnahmenpakete zur Integration der Roma einzureichen. Nach der Mitteilung der Kommission zum „EU-Rahmen für nationale Strategien zur Integration der Roma bis 2020“ hatte der Rat in seiner Schlussfolgerung die Mitgliedsländer aufgefordert, ihre nationalen Strategien bzw. Maßnahmenpakete zur Integration der Roma einzureichen. 16 Mitgliedsländer haben dies bereits getan. Sie können die nationalen Strategien hier herunterladen.

Wir möchten unsere Mitglieder, die mit den Roma arbeiten, dazu ermuntern, diese Dokumente zu lesen und Eurodiaconia Feedback dazu zu geben.
Was ist Ihr erster Eindruck?
Wie war der Konsultationsprozess? Wurden Sie einbezogen?
Planen Sie eine weitere Beteiligung bei der Umsetzung / Überwachung der Strategie?
Bitte senden Sie Ihr Feedback an This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it

Wir werden die Strategien auch auf dem Treffen des Roma-Netzwerks von Eurodiaconia vom 7-9. März diskutieren.
 
Neue Umfrage: Europa ist bereit zur „Aktivität im Alter“

16. Januar 2012

Zum Beginn des Europäischen Jahres 2012 für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen legte die Kommission eine neue Eurobarometer-Umfrage vor, der zufolge 71 % der Europäer sich darüber im Klaren sind, dass die Bevölkerung Europas immer älter wird, aber nur 42 % diese Entwicklung besorgniserregend finden. Die Umfrage zeigt, dass sich die Definitionen von „jung“ und „alt“ in den einzelnen Ländern erheblich unterscheiden.

Die meisten Europäer finden, dass ältere Menschen eine wichtige Rolle in der Gesellschaft und insbesondere in ihren Familien (82 %), in der Politik (71 %), in der örtlichen Gemeinde (70 %) oder in der Wirtschaft (67 %) spielen. Mehr als 60 % meinen, man sollte auch nach dem Eintritt ins Rentenalter weiterarbeiten dürfen, und ein Drittel der Befragten erklärt, selbst gern länger arbeiten zu wollen. Erstaunlicherweise wird diese Meinung eher von Menschen vertreten, die dem Rentenalter nahe sind, als von der jüngeren Generation.

Eurodiaconia wird sich dafür einsetzen, dass die Aktivitäten zum Europäischen Jahr Armut und Ausgrenzung von älteren Menschen bekämpfen, sicherstellen, dass soziale und Gesundheitsdienstleistungen ältere Menschen unterstützen können und deutlich machen, wie wertvoll ältere Menschen für die Gesellschaft und ihre Gemeinde sind. Dazu unterstützt Eurodiaconia beispielsweise die Vereinigung des Jahres 2012 und organisiert das Netzwerk zu Gesundem Altern und Altenpflege im April in Wien.

Weitere Informationen erhalten Sie auf unseren Seiten Healthy aging and elderly care (auf Englisch) auf der Website des Europäischen Jahres 2012 oder bei Laura Jones.

 
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