• Our work

    Eurodiaconia links diaconal actors to examine social needs, develop ideas and influence policies impacting Poverty and Social Exclusion, Social and Health Care Services and the Future of Social Europe.

    Eurodiaconia also provides a platform for transnational networking and best practice sharing.  

     

  • Our vision

    As the leading network for diaconal work in Europe, we look to develop dialogue and partnership between members and influence and engage with the wider society.  We do this to enable inclusion, care and empowerment of the most vulnerable and excluded and ensure dignity for all.

     

  • Our goals

    We aim to see a positive social change in Europe through:

    Praxis, enabling membership engagement and partnerships

    Advocacy, creating a network of competence to impact policies at European and national level

    Identity and values, supporting the development of approaches and thinking on Diaconia in Europe today

     

Calendar Thursday, November 27, 2014
Text Size
   
EU-Politik-News
Vorschläge zur Finanzierung des Europäischen Sozialfonds bedroht
10. Juli 2012

Nach den jüngsten Diskussion um den mehrjährigen Finanzrahmen für 2014-2020 sieht es so aus, als haben die Mitgliedsstaaten den Vorschlag der Europäischen Kommission abgelehnt, mindestens 25% des Budgets, das sie für Kohäsionspolitik erhalten, für den Europäischen Sozialfonds (ESF) zu reservieren. Stattdessen schlagen sie vor, 25% für Prioritäten des ESF zu verwenden (hauptsächlich Armut, Bildung und Beschäftigung); dies könnte jedoch auch bestimmte andere Förderprogramme einschließen. Wenn die Mitgliedsstaaten im Rahmen von anderen Programmen Geldmittel für diese Bereiche verwenden, so kann es sein, dass sie insgesamt nicht so viel für diese Punkte ausgeben, wie sie es tun würden, wenn die Reservierung von mindestens 25% für den ESF zwingend vorgegeben wäre.

Darüber hinaus stimmten die Minister auch nicht mit dem Vorschlag der Kommission überein, 20% des ESF für die Bekämpfung von Armut und Ausgrenzen zu reservieren. Stattdessen wollen sie 20% des ESF oder einen entsprechenden Betrag des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für diese Prioritäten verwenden.

Dadurch wird nicht nur die Bedeutung des ESF herabgestuft; die anderen Förderprogramme sind für NROs zudem schwieriger zugänglich. Die aktuelle Position des Europäischen Parlaments unterstützt jedoch die Vorschläge der Kommission für diese Mindestanteile. Da es gleichviel Macht innehat wie der Rat, rechnet man mit harten Verhandlungen.

Um den Vorschlag der Kommission zu unterstützen, engagiert sich Eurodiaconia in einer Koalition von NROs, die vom European Anti-Poverty Network geleitet wird. Bei Avaaz wurde eine Online-Petition wurde eingerichtet. Klicken Sie hier, um zu unterzeichnen und hier, um mehr zu erfahren. Die Struktur und Finanzierung aller EU-Fonds werden zurzeit im Zusammenhang mit dem „mehrjährigen Finanzrahmen“ (MFR) diskutiert. Weitere Informationen zum MFR finden Sie in diesem Briefing. Weitere Informationen zu ESF finden Sie hier (jeweils auf Englisch).

 
Eurodiaconia trifft Anabela Gago, Kabinettchefin von Kommissar Andor

04. Juni 2012

Von links nach rechts: Manuel Paisana (FEBA), Jean-Marie Demelle (FEBA), Leon Prop (Rotes Kreuz), Heather Roy (Eurodiaconia) und Jorge Nuno-Mayer (Caritas-Europa). Quelle: Thorfinnur Omarsson (Caritas Europa)

Am 31. Mai 2012 trafen sich Eurodiaconias Generalsekretärin Heather Roy und Vertreter von Red Cross European Office, Caritas Europa und der European Federation of Food Bank (FEBA) mit Frau Anabela Gago, der Vorsitzenden des Kabinetts von Kommissar Lázló Andor sowie mit Kabinettsmitglied Herrn Jiri Plecity, um über die Zukunft des Nahrungsmittelhilfeprogramms für die Bedürftigen in der Europäischen Union für den Zeitraum von 2014-2020 zu sprechen.

Die Vertreter der vier Organisationen betonten einhellig, wie wichtig dieses Programm sei, insbesondere in Anbetracht der steigenden Nachfrage nach Nahrungsmittelhilfe in ganz Europa. Sie unterstützten alle den Vorschlag der Europäischen Kommission, das Programm im Rahmen des Kohäsions-Fonds zu finanzieren.

Die Delegation stellte einige gute Vorgehensweisen in Sachen Effizienz des Programms heraus und betonte, dass es eine potenzielle Brücke zu sozialer Einbeziehung sei. Die Versorgung mit Essen sei eine absolute Notwendigkeit und viele der Empfänger des Programms hätten sonst keinen Zugang zu einer solchen Grundversorgung (da sie beispielsweise für einen sehr geringen Lohn arbeiten, alt oder krank sind, etc.).

Die vier Organisationen werden sich auch weiterhin gemeinsam für den Erhalt des Programms auf EU-Ebene einsetzen. Die Entscheidung fällt als Teil der Diskussion des mehrjährigen Finanzrahmens. Ein neues Ergebnis könnte es während des Juni-Rats (28.-29. Juni) geben.

Fotonachweis: Thorfinnur Omarsson, Caritas Europa

Von links nach rechts: Manuel Paisana (FEBA), Jean-Marie Demelle (FEBA), Leon Prop (Rotes Kreuz), Heather Roy (Eurodiaconia) und Jorge Nuno-Mayer (Caritas-Europa). Quelle: Thorfinnur Omarsson (Caritas Europa)

 
Zukunft des EU-Nahrungsmittelhilfeprogramms noch immer ungewiss

30. Mai 2012

In ihrer Kommunikation vom Juni 2011 zum mehrjährigen Finanzrahmen schlug die Europäische Kommission vor, dass das zukünftige Programm für die Abgabe von Nahrungsmitteln nach 2013 im Rahmen der Kohäsionspolitik finanziert werden solle. Die Kommission arbeitet nun an diesem Vorschlag und schätzt seine Auswirkungen ab.

Vor diesem Hintergrund traf sich Eurodiaconia letzte Woche mit der Europäischen Kommission zu einer Anhörung der Interessenvertreter, bei der der Umfang des neuen Instruments und seine Verknüpfungen mit sozialer Einbeziehung und mit der Kohäsionspolitik genauer betrachtet wurden. Sechs Vertreterinnen und Vertreter der Europäischen Kommission und sieben von NROs nahmen an dem Treffen teil. Sie arbeiteten zusammen an der Realität der Bereitstellung von Diensten einer Nahrungsmittelbank in Europa und beschäftigten sich mit Fragen wie dem steigenden Bedarf, Profilen von Unterstützungsempfängern, Effizienz etc.

Eurodiaconia begrüßte die Bestätigung der Kommission, dass ein solches Programm nicht durch den Europäischen Sozialfonds finanziert würde und freute sich über die Bereitschaft der Kommission, bei diesem in Krisenzeiten so wichtigen Thema mit NROs zusammenzuarbeiten.

Hintergrundmaterial

* Eurodiaconias Hintergrundinformationen zur Zukunft des Europäischen Nahrungsmittelhilfeprogramms (auf Englisch)

* Website der Europäischen Kommission zum Programm „Kostenlose Nahrungsmittel für die Bedürftigen in der EU“

 
Erste offizielle Bewertung der Roma-Integrationsstrategien

29. Mai 2012

Letzte Woche hat die Europäische Kommission die erste offizielle Bewertung der nationalen Strategien zur Integration der Roma (NRIS) veröffentlicht. Jeder Mitgliedsstaat (mit Ausnahme von Malta, wo keine Roma leben) hat eine Strategie eingereicht. Die Bewertung zeigt jedoch gemischte Ergebnisse.

Der häufigste Kritikpunkt bei den nationalen Strategien war das Fehlen von konkreten Maßnahmen zum Erreichen der Ziele und das Fehlen einer angemessenen Finanzierung. Laut der Bewertung der Kommission hat es die Mehrzahl der Mitgliedsstaaten bisher versäumt, ausreichend finanzielle Mittel für die Integration der Roma bereitzustellen. Nur 12 Länder haben die Finanzierung klar dargelegt, aus nationalen oder EU-Quellen, und nannten in ihren Strategien konkrete Beträge für die politischen Maßnahmen zur Integration der Roma.

Was die vier Hauptbereiche Bildung, Gesundheit, Wohnen und Beschäftigung angeht, haben nur wenige Mitgliedsstaaten einen umfassenden Ansatz zur Verbesserung der Gesundheitssituation der Roma geliefert. Ebenso wenige nannten konkrete Maßnahmen im Rahmen eines integrierten Ansatzes, der sich mit der Wohnungssituation der Roma auseinandersetzt.

Eurodiaconia war jedoch erfreut zu sehen, dass auch die Kommission folgenden Punkt als wichtig ansieht: „Sofern Roma nicht in den staatlichen Bevölkerungsregistern erfasst sind und sie keine Identitätsdokumente besitzen, muss unbedingt etwas hiergegen unternommen werden. Erst dann kann für sie der gleiche Zugang zu öffentlichen Diensten sichergestellt werden.“ Die Kommission mahnt die Mitgliedsstaaten, dieses Problem unverzüglich und gründlich anzugehen.

Das Dokument setzt außerdem fest, dass die Mitgliedsstaaten ab sofort nachweisen müssen, dass sie über angemessene NRIS verfügen, um Gelder aus dem Europäischen Sozialfonds zu erhalten (Ex-ante-Auflagen). Es führt weiterhin aus, dass, um eine Verknüpfung mit den Hauptzielen der Strategie Europa 2020 zu erreichen, die Nationalen Reformprogramme (NRP) auf eine Vereinbarkeit mit den NRIS geprüft werden und, wo angemessen, in den länderspezifischen Empfehlungen zur Integration der Roma Bezug genommen wird.

Die Europäische Kommission wird jährlich an das Europäische Parlament und an den Rat berichten, welche Fortschritte es bei den NRIS gibt.

Hier finden Sie Eurodiaconias Bewertung der NRIS (auf Englisch).

 
Europäische Kommission veröffentlicht Aktionsplan für das Gesundheitswesen

14. Mai 2012

Nachdem sie ein düsteres Bild des aktuellen und zukünftigen Mangels von Arbeitskräften im Gesundheitssektor gezeichnet hat, schlägt die Europäische Union Aktionen vor, um mehr Menschen für die Arbeit in diesem Bereich zu gewinnen. Der „Aktionsplan für Arbeitskräfte im EU-Gesundheitswesen“ stellt fest, dass „ein modernes und innovatives Gesundheitswesen das wirtschaftliche Wachstum ankurbelt, da Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit davon profitieren, wenn die Menschen gesund sind“ und beschreibt im Weiteren die wichtigsten Herausforderungen für die Arbeitskräfte.

Immer mehr medizinisches Personal erreicht das Rentenalter und zu wenige Menschen steigen neu in diesen Berufszweig ein. Als Gründe dafür werden lange Arbeitszeiten, niedriges Einkommen, Stress und die schlechte Vereinbarkeit von Beruf und Freizeit angegeben. Der Aktionsplan geht auf viele Punkte ein, die in dem Papier von Social Servies Europe zur Beschäftigung im sozialen Sektor angesprochen werden. Man geht davon aus, dass die Krise die Beschäftigtenzahlen im Gesundheitswesen in beinahe jedem zweiten EU-Land zusätzlich negativ beeinflussen wird.

Im Zusammenhang mit Fachkräften im Gesundheitsbereich werden drei Bereiche für Maßnahmen vorgeschlagen: Prognose des Fachkräftebedarfs und Verbesserung der Methoden zur Arbeitskräfteplanung; Vorausschätzung der in der Zukunft benötigten Fähigkeiten; Austausch über innovative und wirksame Strategien zum Anwerben und Binden der Fachkräfte.

Die konkreten Maßnahmen decken beispielsweise folgenden Themen ab: Prognose des Fachkräftebedarfs im Gesundheitswesen, bestmögliche Nutzung der Ausbildungskapazitäten, Entwicklung von Modellen für Gesundheitsversorgungssysteme von der Behandlung in Krankenhäusern bis zur primären Gesundheitspflege, Gewährleistung, dass die Aus- und Weiterbildung den Arbeitskräften wichtige technologischen Fähigkeiten vermittelt, Information von jungen Menschen über die Möglichkeiten im Gesundheitssektor und Gewährleistung von guten Arbeitsbedingungen durch sozialen Dialog.

Hier finden Sie den vollständigen Text (auf Englisch).

 
<< Start < Prev 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Next > End >>

Page 3 of 50


Society Prot logo

This website has been created with the support of the European Commission, but does not necessarily express its views. Eurodiaconia is a registered aisbl in Belgium located at Rue Joseph II, 166, B-1000 Brussels. Photos on this site are designed to illustrate our events. If you believe a photo should not be published on this site contact office@eurodiaconia.org and we will remove it.
Design: Developed by TagExpert © 2010, Eurodiaconia.