• Our work

    Eurodiaconia links diaconal actors to examine social needs, develop ideas and influence policies impacting Poverty and Social Exclusion, Social and Health Care Services and the Future of Social Europe.

    Eurodiaconia also provides a platform for transnational networking and best practice sharing.  

     

  • Our vision

    As the leading network for diaconal work in Europe, we look to develop dialogue and partnership between members and influence and engage with the wider society.  We do this to enable inclusion, care and empowerment of the most vulnerable and excluded and ensure dignity for all.

     

  • Our goals

    We aim to see a positive social change in Europe through:

    Praxis, enabling membership engagement and partnerships

    Advocacy, creating a network of competence to impact policies at European and national level

    Identity and values, supporting the development of approaches and thinking on Diaconia in Europe today

     

Calendar Tuesday, November 25, 2014
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EU-Politik-News
Zukunft des EU-Nahrungsmittelhilfeprogramms noch immer ungewiss

30. Mai 2012

In ihrer Kommunikation vom Juni 2011 zum mehrjährigen Finanzrahmen schlug die Europäische Kommission vor, dass das zukünftige Programm für die Abgabe von Nahrungsmitteln nach 2013 im Rahmen der Kohäsionspolitik finanziert werden solle. Die Kommission arbeitet nun an diesem Vorschlag und schätzt seine Auswirkungen ab.

Vor diesem Hintergrund traf sich Eurodiaconia letzte Woche mit der Europäischen Kommission zu einer Anhörung der Interessenvertreter, bei der der Umfang des neuen Instruments und seine Verknüpfungen mit sozialer Einbeziehung und mit der Kohäsionspolitik genauer betrachtet wurden. Sechs Vertreterinnen und Vertreter der Europäischen Kommission und sieben von NROs nahmen an dem Treffen teil. Sie arbeiteten zusammen an der Realität der Bereitstellung von Diensten einer Nahrungsmittelbank in Europa und beschäftigten sich mit Fragen wie dem steigenden Bedarf, Profilen von Unterstützungsempfängern, Effizienz etc.

Eurodiaconia begrüßte die Bestätigung der Kommission, dass ein solches Programm nicht durch den Europäischen Sozialfonds finanziert würde und freute sich über die Bereitschaft der Kommission, bei diesem in Krisenzeiten so wichtigen Thema mit NROs zusammenzuarbeiten.

Hintergrundmaterial

* Eurodiaconias Hintergrundinformationen zur Zukunft des Europäischen Nahrungsmittelhilfeprogramms (auf Englisch)

* Website der Europäischen Kommission zum Programm „Kostenlose Nahrungsmittel für die Bedürftigen in der EU“

 
Erste offizielle Bewertung der Roma-Integrationsstrategien

29. Mai 2012

Letzte Woche hat die Europäische Kommission die erste offizielle Bewertung der nationalen Strategien zur Integration der Roma (NRIS) veröffentlicht. Jeder Mitgliedsstaat (mit Ausnahme von Malta, wo keine Roma leben) hat eine Strategie eingereicht. Die Bewertung zeigt jedoch gemischte Ergebnisse.

Der häufigste Kritikpunkt bei den nationalen Strategien war das Fehlen von konkreten Maßnahmen zum Erreichen der Ziele und das Fehlen einer angemessenen Finanzierung. Laut der Bewertung der Kommission hat es die Mehrzahl der Mitgliedsstaaten bisher versäumt, ausreichend finanzielle Mittel für die Integration der Roma bereitzustellen. Nur 12 Länder haben die Finanzierung klar dargelegt, aus nationalen oder EU-Quellen, und nannten in ihren Strategien konkrete Beträge für die politischen Maßnahmen zur Integration der Roma.

Was die vier Hauptbereiche Bildung, Gesundheit, Wohnen und Beschäftigung angeht, haben nur wenige Mitgliedsstaaten einen umfassenden Ansatz zur Verbesserung der Gesundheitssituation der Roma geliefert. Ebenso wenige nannten konkrete Maßnahmen im Rahmen eines integrierten Ansatzes, der sich mit der Wohnungssituation der Roma auseinandersetzt.

Eurodiaconia war jedoch erfreut zu sehen, dass auch die Kommission folgenden Punkt als wichtig ansieht: „Sofern Roma nicht in den staatlichen Bevölkerungsregistern erfasst sind und sie keine Identitätsdokumente besitzen, muss unbedingt etwas hiergegen unternommen werden. Erst dann kann für sie der gleiche Zugang zu öffentlichen Diensten sichergestellt werden.“ Die Kommission mahnt die Mitgliedsstaaten, dieses Problem unverzüglich und gründlich anzugehen.

Das Dokument setzt außerdem fest, dass die Mitgliedsstaaten ab sofort nachweisen müssen, dass sie über angemessene NRIS verfügen, um Gelder aus dem Europäischen Sozialfonds zu erhalten (Ex-ante-Auflagen). Es führt weiterhin aus, dass, um eine Verknüpfung mit den Hauptzielen der Strategie Europa 2020 zu erreichen, die Nationalen Reformprogramme (NRP) auf eine Vereinbarkeit mit den NRIS geprüft werden und, wo angemessen, in den länderspezifischen Empfehlungen zur Integration der Roma Bezug genommen wird.

Die Europäische Kommission wird jährlich an das Europäische Parlament und an den Rat berichten, welche Fortschritte es bei den NRIS gibt.

Hier finden Sie Eurodiaconias Bewertung der NRIS (auf Englisch).

 
Europäische Kommission veröffentlicht Aktionsplan für das Gesundheitswesen

14. Mai 2012

Nachdem sie ein düsteres Bild des aktuellen und zukünftigen Mangels von Arbeitskräften im Gesundheitssektor gezeichnet hat, schlägt die Europäische Union Aktionen vor, um mehr Menschen für die Arbeit in diesem Bereich zu gewinnen. Der „Aktionsplan für Arbeitskräfte im EU-Gesundheitswesen“ stellt fest, dass „ein modernes und innovatives Gesundheitswesen das wirtschaftliche Wachstum ankurbelt, da Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit davon profitieren, wenn die Menschen gesund sind“ und beschreibt im Weiteren die wichtigsten Herausforderungen für die Arbeitskräfte.

Immer mehr medizinisches Personal erreicht das Rentenalter und zu wenige Menschen steigen neu in diesen Berufszweig ein. Als Gründe dafür werden lange Arbeitszeiten, niedriges Einkommen, Stress und die schlechte Vereinbarkeit von Beruf und Freizeit angegeben. Der Aktionsplan geht auf viele Punkte ein, die in dem Papier von Social Servies Europe zur Beschäftigung im sozialen Sektor angesprochen werden. Man geht davon aus, dass die Krise die Beschäftigtenzahlen im Gesundheitswesen in beinahe jedem zweiten EU-Land zusätzlich negativ beeinflussen wird.

Im Zusammenhang mit Fachkräften im Gesundheitsbereich werden drei Bereiche für Maßnahmen vorgeschlagen: Prognose des Fachkräftebedarfs und Verbesserung der Methoden zur Arbeitskräfteplanung; Vorausschätzung der in der Zukunft benötigten Fähigkeiten; Austausch über innovative und wirksame Strategien zum Anwerben und Binden der Fachkräfte.

Die konkreten Maßnahmen decken beispielsweise folgenden Themen ab: Prognose des Fachkräftebedarfs im Gesundheitswesen, bestmögliche Nutzung der Ausbildungskapazitäten, Entwicklung von Modellen für Gesundheitsversorgungssysteme von der Behandlung in Krankenhäusern bis zur primären Gesundheitspflege, Gewährleistung, dass die Aus- und Weiterbildung den Arbeitskräften wichtige technologischen Fähigkeiten vermittelt, Information von jungen Menschen über die Möglichkeiten im Gesundheitssektor und Gewährleistung von guten Arbeitsbedingungen durch sozialen Dialog.

Hier finden Sie den vollständigen Text (auf Englisch).

 
Aufforderung zum Einreichen von Projekten für das Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“

8. Mai 2012

Es gibt eine Aufforderung zum Einreichen von Projekten für Europa für Bürgerinnen und Bürger, die für Eurodiaconia-Mitglieder interessant sein könnte.

Die allgemeinen Ziele des Programms für 2012 lassen sich in zwei große Blöcke einteilen:

Zum einen soll die europäische Staatsangehörigkeit und Demokratie beworben werden und ein besseres Verständnis der EU, ihrer Werte und ihres Nutzens für das tägliche Leben der Bürger gefördert werden.

Zum anderen sollen die direkten und aktuellen Interessen der Bürger auf der politischen Agenda der EU Berücksichtigung finden.

  • Maßnahme 2.1. Bürgerprojekte (S. 45 des Programmleitfadens): zielt darauf ab, innovative Methoden und Konzepte zu untersuchen, um die Bürgerinnen und Bürger zu einer aktiven Beteiligung zu ermutigen und den Dialog zwischen den europäischen Bürgerinnen und Bürgern und den Organen der Europäischen Union zu fördern.
    Förderfähig sind Organisationen der Zivilgesellschaft – CSOs (gemäß ANHANG I, S. 66) oder lokale Behörden.
    Mindestens fünf beteiligte Länder
    Die Projekte müssen mindestens 200 Teilnehmer haben.

Frist für die Einreichung von Bewerbungen ist der 1. Juni 2012.
Die Projekte müssen zwischen dem 1. Dezember 2012 und dem 31. Mai 2013 beginnen.
Für die Maßnahme 2.1 müssen 40% kofinanziert werden.

Eurodiaconia-Mitglieder können sich gerne im Sekretariat melden, wenn Sie einen Partner aus den Reihen der übrigen Mitglieder suchen.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Förderfähigkeit. Lesen Sie auch den Programmleitfaden.
Kontakt : This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it
Weitere Informationen zu der Aufforderung: http://eacea.ec.europa.eu/citizenship/programme/action1_measure2_de.php

 
Wie können Arbeitsplätze in den personenbezogenen Dienstleistungen gefördert werden? Die Europäische Kommission startet eine öffentliche Konsultation

8. Mai 2012

Die Europäische Kommission hat eine Konsultation ins Leben gerufen, um Rückmeldungen dazu zu erhalten, wie die Qualität und die Zahl der Arbeitsplätze im Bereich „Dienstleistungen für Personen und Haushalte“ gefördert werden kann. Die Konsultation ist Teil des so genannten Beschäftigungspakets, einer Reihe von Maßnahmen, die die Schaffung von Arbeitsplätzen in der EU fördern.

Das Dokument der Kommission zählt eine ganze Reihe von Tätigkeiten zu den Dienstleistungen für Personen und Haushalte, unter anderem Kinderbetreuung, langfristige Betreuung und Pflege von älteren Menschen oder Menschen mit Behinderungen sowie Reinigungsdienste.

Da solche Dienste eine geringere Qualifizierung voraussetzen als gesundheitsbezogene Dienste, können sie eine gute Möglichkeit für den Einstieg in den Arbeitsmarkt sein; später sollte eine Weiterbildung gefördert werden. Das Dokument betont, wie wichtig es ist, die Qualität von sozialen Dienstleistungen zu fördern und zu messen und das Ausmaß der Schwarzarbeit in diesem Sektor zu reduzieren.

Hauptziel der Konsultation ist es, Informationen zu folgenden Themen zu sammeln:

* Wie kann die Messung und Überwachung der Beschäftigungsniveaus in diesen Dienstleistungen verbessert werden?

* Ist es sinnvoll, den Erfahrungsaustausch zu intensivieren, insbesondere was die verwendeten oder geplanten Instrumente zur Förderung dieser Dienstleistungen angeht?

* Wie kann die Dienstleistungs- und Arbeitsplatzqualität (Qualifikationsbedarf, Arbeitsbedingungen) gewährleistet werden, möglicherweise auch durch die Entwicklung von Qualitätsstandards?

* Wie kann eine stärkere Professionalisierung dieser Arbeitsplätze gewährleistet werden?

Die Konsultation läuft bis zum 15. Juli 2012. Eurodiaconia stützt unseren Beitrag auf Informationen, die Mitglieder während des letzten Treffens des Netzwerks für gesundes Altern und Altenpflege zusammengetragen haben, auf unser Strategiepapier zum demographischen Wandel (auf Englisch) und auf das Briefing von Social Services Europe zur Beschäftigung in diesem Sektor. Weiterer Input von unseren Mitgliedern ist natürlich willkommen. Bitte wenden Sie sich an Laura ( This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it ).

 
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