• Our work

    Eurodiaconia links diaconal actors to examine social needs, develop ideas and influence policies impacting Poverty and Social Exclusion, Social and Health Care Services and the Future of Social Europe.

    Eurodiaconia also provides a platform for transnational networking and best practice sharing.  

     

  • Our vision

    As the leading network for diaconal work in Europe, we look to develop dialogue and partnership between members and influence and engage with the wider society.  We do this to enable inclusion, care and empowerment of the most vulnerable and excluded and ensure dignity for all.

     

  • Our goals

    We aim to see a positive social change in Europe through:

    Praxis, enabling membership engagement and partnerships

    Advocacy, creating a network of competence to impact policies at European and national level

    Identity and values, supporting the development of approaches and thinking on Diaconia in Europe today

     

Calendar Monday, September 22, 2014
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EU-Politik-News
Helfen Sie mit, die nationalen Strategien zur Integration der Roma zu bewerten
23. März 2012

27 Mitgliedsländer haben inzwischen ihre nationalen Strategien zur Integration der Roma eingereicht. Sie finden die nationalen Strategien hier: http://ec.europa.eu/justice/discrimination/roma/national-strategies/index_en.htm
Wir möchten diejenigen unserer Mitglieder, die mit Roma arbeiten, dazu ermutigen, die Strategien zu lesen und Eurodiaconia Feedback dazu zu geben. Wir werden dann einen Beitrag zur offiziellen Bewertung der Stratgien durch die Europäische Kommission leisten. Können Sie uns helfen, die Strategie Ihres Landes zu bewerten?

• Welchen ersten Eindruck haben Sie von der Strategie?

• Wie war der Konsultationsprozess? Waren Sie beteiligt?

• Planen Sie, an der Umsetzung / Verfolgung der Strategie teilzunehmen?

Bitten senden Sie Ihr Feedback bis zum 4. April an This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it . Wir sind überzeugt, dass Ihre Arbeit mit den Roma den Gemeinden positive Veränderungen bringt und Hoffnung gibt und wir sind der Meinung, dass nationale und lokale Regierungen wissen sollten, was für großartige Arbeit Sie leisten. Aus diesem Grunde hoffen wir, dass Sie mit Ihrer nationalen Regierung zusammenarbeiten, um bei der Umsetzung der Strategie und der Verfolgung ihrer Fortschritte zu helfen.

 
Wie steht es um die Umsetzung der Strategie zur aktiven Eingliederung?

20. März 2012

Am 3. Oktober 2008 verabschiedete die Europäische Kommission eine Empfehlung zur aktiven Eingliederung der aus dem Arbeitsmarkt ausgegrenzten Personen, und förderte damit eine umfassende Strategie, die auf der Integration von drei Grundsäulen der Sozialpolitik beruht, nämlich angemessene Einkommensunterstützung, integrative Arbeitsmärkte und Zugang zu hochwertigen Dienstleistungen.

2010 führte Eurodiaconia eine kleine Umfrage unter seinen Mitgliedern durch um herauszufinden, welchen Eindruck sie von der Strategie für aktive Eingliederung hatten. Zwei Jahre danach ist es nun an der Zeit, die Umsetzung zu begutachten. Die Europäische Kommission verfasst zurzeit einen Bericht zur Bewertung der Umsetzung der Empfehlung von 2008 durch die Mitgliedsstaaten. Eurodiaconia wurde eingeladen, Feedback von seinen Mitgliedern zu diesem Bericht beizusteuern. Wir führen daher eine kurze Umfrage durch um herauszufinden, welche Meinungen und Eindrücke unsere Mitglieder von der Umsetzung der Strategie in den Mitgliedsstaaten haben. Die Antworten der Umfrage fließen in einen zusammenfassenden Bericht, den wir an die Europäische Kommission senden werden. Ihr Input ist sehr wichtig, denn die Überprüfung dieser Empfehlung dient auch als Orientierungshilfe, welcher Weg in Zukunft in Sachen aktive Eingliederung eingeschlagen werden soll.

Die Frist für die Teilnahme an der Umfrage ist der 10. April.

Wenn Sie Ihre Antworten lieber in ein Word-Dokument schreiben möchten, laden Sie den Fragebogen bitte hier herunter (auf Englisch) und senden Sie ihn an Catherine ( This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it ).

Hier gelangen Sie zur Online-Umfrage (auf Englisch).

Bitte beantworten Sie so viele Fragen wie möglich, aber zögern Sie auch nicht, die Fragen zu überspringen, die Sie nicht beantworten können – ein teilweise ausgefüllter Bogen ist uns lieber als gar keiner.

Hier finden Sie unsere erste Bewertung der Strategie zur aktiven Eingliederung, die wir 2010 an die Kommission gesandt haben (auf Englisch).

 
Mitte-Rechts-Fraktion im Europäischen Parlament fordert soziale Investitionen als Reaktion auf die Krise

 9. März 2012

Bei ihrer Sitzung am 8. März untersuchte die EVP-Fraktion im Europäischen Parlament einen Bericht von Wissenschaftlern der Europäische Beobachtungsstelle für Soziales (OSE) mit der Aussage, dass Ausgaben für Soziales als Investitionen in Menschen und ihre Fähigkeiten zu betrachten sind, und nicht als Verbrauch. Professor Vandenbroucke, Hauptautor des Berichts, erklärte, dass langfristige Ziele wie soziale Integration nicht  kurzfristigen politischen Entscheidungen zum Opfer fallen dürfen, und dass der Vorschlag eines Paktes für soziale Investitionen die Prioritäten neu ordnen könne.

Kommissionsmitglied Andor begrüßte den Vorschlag, ohne ihn jedoch an sich zu unterstützen, und betonte, welche Kosten Ausgrenzung hat. Er sagte, dass die Kommission einen Fortschrittsanzeiger mit Indikatoren für soziale Investitionen unterstütze, zusätzlich zu den Wirtschafts- und Finanzindikatoren, zu denen die Mitgliedsländer derzeit berichten. Ein anderer OSE- Wissenschaftler sagte, dass die EU über die nötigen Werkzeuge verfüge, um soziale Überlegungen besser in die Wirtschafts- und Finanzdebatte zu integrieren, dass sie jedoch Ziele zu verfolgen scheine, die sich gegenseitig auschließen, nämlich finanzpolitische Konsolidierung und soziale Einbeziehung.

Obwohl der im OSE-Bericht vorgeschlagene Pakt für soziale Investitionen mehrere Prioritäten hat, unter anderem Unterstützung für ein Mindesteinkommen und Sozialdienstleitungen, die Fähig- und Fertigkeiten aufbauen, konzentrierte sich das Treffen hauptsächlich darauf, wie wichtig Bildung für den Zugang zum Arbeitsmarkt ist. Eurodiaconia griff an dieser Stelle ein und merkte an, dass eine erfolgreiche Bildungspolitik nur mit einer unterstützenden Sozialpolitik und verwandten Dienstleistungen möglich ist, die die Menschen in die Lage versetzen, sich ihrer Aus- und Weiterbildung zu widmen.

Das Treffen hatte das explitzite Ziel, zu einem nicht-gesetzgebenden Bericht im Europäischen Parlament beizutragen, der derzeit von der Gastgeberin des Treffens, Frau Jszlowieka MdEP, verfasst wird. Eurodiaconia wird mit ihr im Kontakt bleiben, um Vorschläge einzureichen.

 
Verabschiedung des finanzpolitischen Pakts; Europa weiterhin fragil

6. März 2012

Letzte Woche einigten sich alle EU-Mitgliedsländer mit Ausnahme des Vereinten Königreichs und der Tschechischen Republik auf einen neuen Vertrag, den so genannten „finanzpolitischen Pakt", der eine striktere fiskale Disziplin und eine umfassendere wirtschaftliche Integration vorsieht, um das Vertrauen in die Euro-Zone wieder herzustellen. Der Vertrag muss nun jedoch noch von den nationalen Parlamenten oder – wie beispielsweise in Irland – per Referendum ratifiziert werden. Anlässlich des EU-Gipfels am 1.-2. März verabschiedeten die Staats- und Regierungschefs auch eine Stellungnahme mit dem Titel „Zu einer wachstumsfreundlichen Konsolidierung und einem beschäftigungsfreundlichen Wachstum", die alle Mitgliedsländer zur Verabschiedung eines nationalen Plans zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit verpflichtet.

Doch dies ist natürlich nicht ausreichend und Europa bleibt weiterhin sehr fragil, nicht nur wirtschaftlich und finanziell. Aus Sicht des Eurodiaconia-Sekretariats gibt es nach wie vor immer zwei Problemfelder. Zum einen zeigte das Treffen, dass sich trotz der Wirtschafts- und Finanzkrise, die so viele als Wertekreise erkannt haben, die Einstellung nicht geändert hat, dass Wachstum die oberste Priorität haben muss und dass soziale Integration automatisch darauf folgt. Es wurde kein besonderer Schwerpunkt auf die dramatische soziale Krise gelegt oder darauf, wie wichtig es ist, in Menschen zu investieren, und zwar durch qualitativ hochwertige und zugängliche Sozialdienstleistungen und ein Sozialschutzssystem. Zum anderen haben die jüngsten wirtschaftlichen und finanziellen Spannungen in der Europäischen Union das tiefe Misstrauen und den Mangel an Solidarität zwischen den europäischen Ländern offengelegt.

Weitere Informationen finden Sie hier: Rede von Herrn Herman Van Rompuy, Präsident des Europäischen Rates

 

 
Neue Zahlen belegen: Fast jeder vierte Europäer steht am Rande der Armut oder der sozialen Ausgrenzung

14. Februar 2012

Die EuroStat-Daten vom Februar 2012 (für 2010) enthalten Anzeichen wachsender Armut in vielen Mitgliedstaaten, besonders im Baltikum, in Spanien und Irland. Nach den Daten standen im Jahr 2010 in der gesamten EU 115 Millionen Menschen, das sind 23,4 % der Bevölkerung, am Rande der Armut oder der sozialen Ausgrenzung. Das bedeutet einen Anstieg von nahezu 2 Millionen im Vergleich zum Jahr 2009, und es ist anzunehmen, dass die Situation sich in einigen Mitgliedsstaaten inzwischen weiter verschlechtert hat.

Am deutlichsten von der Krise betroffen sind diejenigen Gruppen, die auch vor der Krise schon stärker gefährdet waren und einen schlechteren Stand auf dem Arbeitsmarkt hatten: junge Erwachsene, Familien mit Kindern und insbesondere Alleinerziehende. Kinder sind vor allem in Ungarn, Rumänien, Großbritannien und Luxemburg besonders gefährdet – hier lag die Kinderarmutsrate um mehr als 5 Punkte höher als die der gesamten Bevölkerung.

Am höchsten waren die Bevölkerungsanteile derer am Rande der Armut oder der sozialen Ausgrenzung in Bulgarien (42 %), Rumänien (41 %), Lettland (38 %), Litauen (33 %) und Ungarn (30 %), am niedrigsten in der Tschechischen Republik (14 %), in Schweden und den Niederlanden (beide 15 %) sowie in Österreich, Finnland und Luxemburg (alle 17 %). Am stärksten zugenommen hat die Armut 2010 in Slowenien (1,4 Prozentpunkte) und Spanien (1,2 Prozentpunkte).

Besonders interessant sind diese Ergebnisse im Kontext der Strategie Europa 2020, in der die 27 EU-Mitgliedstaaten sich auf das Ziel verständigt haben, bis zum Jahr 2020 die Zahl der Armen und 20 Millionen zu senken. Dieses Ziel schien erst zu kurz gegriffen, wird angesichts der aktuellen sozialen und wirtschaftlichen Krise in Europa jedoch schwer zu erreichen sein.

Weitere Informationen:

Der ganze Bericht
Quelle: EuroStat

 
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