• Our work

    Eurodiaconia links diaconal actors to examine social needs, develop ideas and influence policies impacting Poverty and Social Exclusion, Social and Health Care Services and the Future of Social Europe.

    Eurodiaconia also provides a platform for transnational networking and best practice sharing.  

     

  • Our vision

    As the leading network for diaconal work in Europe, we look to develop dialogue and partnership between members and influence and engage with the wider society.  We do this to enable inclusion, care and empowerment of the most vulnerable and excluded and ensure dignity for all.

     

  • Our goals

    We aim to see a positive social change in Europe through:

    Praxis, enabling membership engagement and partnerships

    Advocacy, creating a network of competence to impact policies at European and national level

    Identity and values, supporting the development of approaches and thinking on Diaconia in Europe today

     

Calendar Wednesday, October 01, 2014
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EU-Politik-News
Nationale Reformprogramme ab sofort verfügbar

4. Mai 2012

Als Teil des europäischen Semesters sind die Mitgliedsstaaten verpflichtet, jeweils bis Mitte April ihre nationalen Reformprogramme (NRP) bei der Europäischen Kommission einzureichen. In diesen NRP erläutern die Mitgliedsstaaten unter anderem, wie sie darauf hinarbeiten, die Ziele der Strategie Europa 2020 zu erreichen, und wie sie mit den sozialen Auswirkungen der Krise umzugehen planen.

Die nationalen Reformprogramme für 2012 stehen ab sofort auf der Website der Europäischen Kommission zur Verfügung (hier). Die nationalen Sozialberichte (NSR) werden ebenfalls nach und nach zur Verfügung stehen (hier).

Die Strategie Europa 2020 folgt dem Zeitplan des europäischen Semesters (weitere Informationen dazu finden Sie im Übersichtskalender der Europäischen Kommission).

Die NRP wurden zur Bewertung an die Europäische Kommission gesandt. Auf Grundlage dieser Bewertung erteilt der Rat den Mitgliedsstaaten jeweils im Juni/Juli eine länderspezifische Beratung. Das bedeutet, dass die Mitgliedsstaaten Ratschläge zu ihrer Politik erhalten, bevor sie ihre Haushaltsentwürfe für das kommende Jahr endgültig verabschieden. Wenn die Empfehlungen nicht innerhalb des gesetzten Zeitrahmens umgesetzt werden, können Warnungen ausgesprochen werden.

Eurodiaconia hat großes Interesse daran, Ihre Meinung zu diesen NRP und NSR zu erfahren. Wie trägt das NRP Ihres Landes zum Erreichen der Ziele der Strategie Europa 2020 in den Bereichen Armut, Beschäftigung und Bildung bei? Finden Sie die vorgeschlagenen politischen Maßnahmen ausreichend? Spiegelt das NRP die Realität wieder, so wie Sie sie erleben? Wurden Ihre Kommentare berücksichtigt? Etc.

Wenn Sie bereit sind, einige dieser Fragen per E-Mail oder am Telefon zu beantworten, melden Sie sich bitte bei Clotilde ( This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it ). Herzlichen Dank im Voraus!

 
Konsultation der Europäischen Kommission zu Bankkonten

16. April 2012

Die Europäische Kommission hat eine Konsultation zu Bankkonten in die Wege geleitet, um den Handlungsbedarf auf EU-Ebene zu ermitteln. Im Detail will die Konsultation klären, welche Maßnahmen gegebenenfalls ergriffen werden können, um

*        die Gebühren für die Führung von Bankkonten transparenter zu machen
*        Kunden den Wechsel der Bank zu erleichtern
*        das Eröffnen von Basiskonten zu vereinfachen

Die Konsultation steht einzelnen Bürgern, Organisationen und nationalen öffentlichen Behörden bis zum 12. Juni 2012 offen.

Für Eurodiaconia ist diese eine wichtige Konsultation, insbesondere der Punkt „Zugang zu einem Konto mit grundlegenden Zahlungsfunktionen („Basiskonto“) (Seiten 8 und 9 des Konsultationspapiers), da dies zur finanziellen Einbeziehung dazugehört. Zugang zu einem Bankkonto ist Voraussetzung für die volle Teilnahme an der Gesellschaft und für soziale Einbeziehung, beispielsweise durch die Möglichkeit, Rechnungen zu bezahlen und Sozialleistungen von öffentlichen Behörden zu empfangen. Es ist daher ein notwendiges Element des sozialen Zusammenhalts und sollte auf europäischer Ebene geschützt werden.

Hier einige der zentralen Fragen, die zu diesem Thema angesprochen werden: Haben Sie Informationen über Verbraucher, die Schwierigkeiten beim Zugang zu einem Basiskonto haben? Sind Ihnen etwaige von den Banken ergriffene Maßnahmen bekannt, die den Zugang zu einem Basiskonto erleichtern? Wurden diese Initiativen erfolgreich durchgesetzt? Welche zusätzlichen Maßnahmen sollten eventuell ergriffen werden?

Wenn Sie einen Beitrag zu Eurodiaconias Antwort auf diese Konsultation leisten möchten oder weitere Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it

Europäische Konsultation zu Bankkonten. (Das Konsultationspapier kann auf Deutsch heruntergeladen werden.)

 
Helfen Sie mit, die nationalen Strategien zur Integration der Roma zu bewerten
23. März 2012

27 Mitgliedsländer haben inzwischen ihre nationalen Strategien zur Integration der Roma eingereicht. Sie finden die nationalen Strategien hier: http://ec.europa.eu/justice/discrimination/roma/national-strategies/index_en.htm
Wir möchten diejenigen unserer Mitglieder, die mit Roma arbeiten, dazu ermutigen, die Strategien zu lesen und Eurodiaconia Feedback dazu zu geben. Wir werden dann einen Beitrag zur offiziellen Bewertung der Stratgien durch die Europäische Kommission leisten. Können Sie uns helfen, die Strategie Ihres Landes zu bewerten?

• Welchen ersten Eindruck haben Sie von der Strategie?

• Wie war der Konsultationsprozess? Waren Sie beteiligt?

• Planen Sie, an der Umsetzung / Verfolgung der Strategie teilzunehmen?

Bitten senden Sie Ihr Feedback bis zum 4. April an This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it . Wir sind überzeugt, dass Ihre Arbeit mit den Roma den Gemeinden positive Veränderungen bringt und Hoffnung gibt und wir sind der Meinung, dass nationale und lokale Regierungen wissen sollten, was für großartige Arbeit Sie leisten. Aus diesem Grunde hoffen wir, dass Sie mit Ihrer nationalen Regierung zusammenarbeiten, um bei der Umsetzung der Strategie und der Verfolgung ihrer Fortschritte zu helfen.

 
Wie steht es um die Umsetzung der Strategie zur aktiven Eingliederung?

20. März 2012

Am 3. Oktober 2008 verabschiedete die Europäische Kommission eine Empfehlung zur aktiven Eingliederung der aus dem Arbeitsmarkt ausgegrenzten Personen, und förderte damit eine umfassende Strategie, die auf der Integration von drei Grundsäulen der Sozialpolitik beruht, nämlich angemessene Einkommensunterstützung, integrative Arbeitsmärkte und Zugang zu hochwertigen Dienstleistungen.

2010 führte Eurodiaconia eine kleine Umfrage unter seinen Mitgliedern durch um herauszufinden, welchen Eindruck sie von der Strategie für aktive Eingliederung hatten. Zwei Jahre danach ist es nun an der Zeit, die Umsetzung zu begutachten. Die Europäische Kommission verfasst zurzeit einen Bericht zur Bewertung der Umsetzung der Empfehlung von 2008 durch die Mitgliedsstaaten. Eurodiaconia wurde eingeladen, Feedback von seinen Mitgliedern zu diesem Bericht beizusteuern. Wir führen daher eine kurze Umfrage durch um herauszufinden, welche Meinungen und Eindrücke unsere Mitglieder von der Umsetzung der Strategie in den Mitgliedsstaaten haben. Die Antworten der Umfrage fließen in einen zusammenfassenden Bericht, den wir an die Europäische Kommission senden werden. Ihr Input ist sehr wichtig, denn die Überprüfung dieser Empfehlung dient auch als Orientierungshilfe, welcher Weg in Zukunft in Sachen aktive Eingliederung eingeschlagen werden soll.

Die Frist für die Teilnahme an der Umfrage ist der 10. April.

Wenn Sie Ihre Antworten lieber in ein Word-Dokument schreiben möchten, laden Sie den Fragebogen bitte hier herunter (auf Englisch) und senden Sie ihn an Catherine ( This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it ).

Hier gelangen Sie zur Online-Umfrage (auf Englisch).

Bitte beantworten Sie so viele Fragen wie möglich, aber zögern Sie auch nicht, die Fragen zu überspringen, die Sie nicht beantworten können – ein teilweise ausgefüllter Bogen ist uns lieber als gar keiner.

Hier finden Sie unsere erste Bewertung der Strategie zur aktiven Eingliederung, die wir 2010 an die Kommission gesandt haben (auf Englisch).

 
Mitte-Rechts-Fraktion im Europäischen Parlament fordert soziale Investitionen als Reaktion auf die Krise

 9. März 2012

Bei ihrer Sitzung am 8. März untersuchte die EVP-Fraktion im Europäischen Parlament einen Bericht von Wissenschaftlern der Europäische Beobachtungsstelle für Soziales (OSE) mit der Aussage, dass Ausgaben für Soziales als Investitionen in Menschen und ihre Fähigkeiten zu betrachten sind, und nicht als Verbrauch. Professor Vandenbroucke, Hauptautor des Berichts, erklärte, dass langfristige Ziele wie soziale Integration nicht  kurzfristigen politischen Entscheidungen zum Opfer fallen dürfen, und dass der Vorschlag eines Paktes für soziale Investitionen die Prioritäten neu ordnen könne.

Kommissionsmitglied Andor begrüßte den Vorschlag, ohne ihn jedoch an sich zu unterstützen, und betonte, welche Kosten Ausgrenzung hat. Er sagte, dass die Kommission einen Fortschrittsanzeiger mit Indikatoren für soziale Investitionen unterstütze, zusätzlich zu den Wirtschafts- und Finanzindikatoren, zu denen die Mitgliedsländer derzeit berichten. Ein anderer OSE- Wissenschaftler sagte, dass die EU über die nötigen Werkzeuge verfüge, um soziale Überlegungen besser in die Wirtschafts- und Finanzdebatte zu integrieren, dass sie jedoch Ziele zu verfolgen scheine, die sich gegenseitig auschließen, nämlich finanzpolitische Konsolidierung und soziale Einbeziehung.

Obwohl der im OSE-Bericht vorgeschlagene Pakt für soziale Investitionen mehrere Prioritäten hat, unter anderem Unterstützung für ein Mindesteinkommen und Sozialdienstleitungen, die Fähig- und Fertigkeiten aufbauen, konzentrierte sich das Treffen hauptsächlich darauf, wie wichtig Bildung für den Zugang zum Arbeitsmarkt ist. Eurodiaconia griff an dieser Stelle ein und merkte an, dass eine erfolgreiche Bildungspolitik nur mit einer unterstützenden Sozialpolitik und verwandten Dienstleistungen möglich ist, die die Menschen in die Lage versetzen, sich ihrer Aus- und Weiterbildung zu widmen.

Das Treffen hatte das explitzite Ziel, zu einem nicht-gesetzgebenden Bericht im Europäischen Parlament beizutragen, der derzeit von der Gastgeberin des Treffens, Frau Jszlowieka MdEP, verfasst wird. Eurodiaconia wird mit ihr im Kontakt bleiben, um Vorschläge einzureichen.

 
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