• Our work

    Eurodiaconia links diaconal actors to examine social needs, develop ideas and influence policies impacting Poverty and Social Exclusion, Social and Health Care Services and the Future of Social Europe.

    Eurodiaconia also provides a platform for transnational networking and best practice sharing.  

     

  • Our vision

    As the leading network for diaconal work in Europe, we look to develop dialogue and partnership between members and influence and engage with the wider society.  We do this to enable inclusion, care and empowerment of the most vulnerable and excluded and ensure dignity for all.

     

  • Our goals

    We aim to see a positive social change in Europe through:

    Praxis, enabling membership engagement and partnerships

    Advocacy, creating a network of competence to impact policies at European and national level

    Identity and values, supporting the development of approaches and thinking on Diaconia in Europe today

     

Calendar Tuesday, May 21, 2013
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EU-Politik-News
Kommission veröffentlicht länderspezifische Empfehlungen gemäß der Lissabon-Strategie
5. März 2009

Im Februar 2009 nahm die Europäische Kommission die länderspezifischen Empfehlungen auf Grundlage der Lissabon-Strategie für Wachstum und Beschäftigung an.

Die Empfehlungen, die in speziellen Länderkapiteln zu finden sind, sollen die Umsetzung des Europäischen Konjunkturprogramms, das im Dezember 2008 veröffentlicht worden war, unterstützen. Zur gleichen Zeit angenommen wurde außerdem ein detaillierterer Bericht zur Umsetzung der Lissabon-Strategie im makroökonomischen und Beschäftigungsbereich.

Die von der Europäischen Kommission angenommenen Empfehlungen müssen auf der Frühjahrstagung des Europäischen Rates gebilligt und dann vom Rat formell angenommen werden, um Rechtskraft zu erlangen. Das bedeutet in der Praxis, dass die Mitgliedsstaaten gemeinsam vereinbaren, welchen Bereichen bei der Stärkung ihrer Wirtschaft die höchste Priorität zukommt.

Nach Einschätzung der Europäischen Kommission haben alle Mitgliedsstaaten Maßnahmen ergriffen, um der Wirtschaftskrise entgegenzuwirken, z.B. indem sie kleinen und mittelständigen Unternehmen durch einen leichteren Finanzierungszugang helfen, von der CO2- und ressourcenarmen Wirtschaft zu profitieren. Als wesentlich angesehen wird die Hilfe für diejenigen, die ihre Arbeitsplätze verloren haben. Nur wenig wird jedoch über jene gesagt, die schon vor der Krise arbeitslos waren.

Bitte lesen Sie die Empfehlungen, die zu ihren Mitgliedsstaaten veröffentlicht wurden! Sollten Sie Fragen oder Anmerkungen dazu haben, wenden Sie sich bitte an This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it (+32 2 234 38 64).

 
Treffen der Arbeitsgruppe Soziale Eingliederung von Eurodiaconia mit Schwerpunkt auf Familienarmut
5. März 2009

Am 25. und 26. Februar traf sich die Arbeitsgruppe Soziale Eingliederung in Brüssel, um unter anderem über Familienarmut zu diskutieren.

Dieses Thema wurde wegen seiner Relevanz für viele unserer Mitgliedsorganisationen gewählt. Stefano Paci von der  Europäischen Kommission, William Lay von COFACE und Mafalda Leal von Eurochild stellten von ihrem jeweiligen Standpunkt aus wichtige Fragen zur Familienarmut vor. Alle Redner sagten, dass die Wirtschaftskrise die Situation verschlechtert habe und dass es keinerlei Fortschritt bei der Beseitigung der Armut gegeben hätte. Etwa 16% der EU-Bevölkerung, d.h. 78 Millionen Menschen, und 19% der Kinder leben noch immer in Armut. 

Die Arbeitsgruppe diskutierte auch den Fragebogen zur Finanzkrise, den das Eurodiaconia-Sekretariat Ende Januar 2008 verschickt hatte. Die Mitglieder fanden es interessant, die Auswirkungen der Krise zu diskutieren, betonten jedoch, dass die Finanzkrise nicht als Entschuldigung dafür dienen dürfe, dass man die Bedürftigsten vergisst. Es wurde auch hervorgehoben, dass wir das ganze soziale Ausmaß der Krise noch nicht erlebt haben und es daher für alle Akteure, wie auch Eurodiaconia, die Europäische Kommission und andere wichtig sei, sich alle 3 bis 6 Monate regelmäßig auf den neuesten Stand zu bringen und die Auswirkungen der Krise weiter zu beobachten.

Die im Jahr 2000 verabschiedete Lissabon-Strategie hatte die Vision, die EU zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt zu machen und die Beseitigung der Armut bis zum Jahr 2010 entscheidend voranzubringen. So wie es aussieht, wird diese Strategie auslaufen, ohne messbare Ergebnisse erzielt zu haben. In den nationalen Verwaltungen und den europäischen Institutionen werden nun häufig mögliche Strategien für die Zeit nach der Lissabon-Strategie diskutiert. Die Arbeitsgruppe Soziale Eingliederung diskutierte ebenfalls eingehend darüber. Dabei wurde unter anderem gesagt, dass wir eine integrative Gesellschaft benötigen. Daher wird es wichtig sein, sich noch mehr denen zu widmen, die seit langem keine Arbeit mehr haben und nicht nur denen die am leichtesten zu vermitteln sind. Die Stakeholder müssen besser einbezogen und die Strukturfonds besser mit sozialen Eingliederungsstrategien verknüpft werden.  

Fintan Farell vom European Anti Poverty Network (Europäisches Netzwerk gegen Armut - EAPN) war eingeladen, um die Mitglieder über die jüngsten Vorbereitungen auf das Europäische Jahr 2010 zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung zu informieren. Laura Jones beendete das Treffen mit einem Update zur aktiven Eingliederung und zur Qualität in den sozialen Dienstleistungen.

 
Erstes Treffen der Beschäftigungs- und Sozialminister unter der tschechischen Ratspräsidentschaft
2. März 2009

Vom 22. bis 24. Januar fand das erste informelle Treffen der europäischen Beschäftigungs- und Sozialminister unter der tschechischen Ratspräsidentschaft statt. Die Prioritäten der tschechischen Präsidentschaft sind die vollständige Liberalisierung des Arbeitsmarktes und die Beseitigung von Mobilitätshindernissen. Daher standen die individuellen Mobilitätsaspekte im Mittelpunkt des Treffens.

Sowohl BusinessEurope als auch der Europäische Gewerkschaftsbund waren eingeladen, an dem Treffen teilzunehmen. Leider war die dritte "Säule" der Sozialpartner, die Social Platform der NRO, deren Mitglied Eurodiaconia ist, nicht eingeladen. Das ist angesichts des wertvollen Beitrags der Nichtregierungsorganisationen bei der Dienstleistungserbringung und der Ermöglichung von sozialem Zusammenhalt und aktiver Eingliederung sehr enttäuschend. Ein anderes Mitglied der Social Platfom, das Europäische Jugendforum, war jedoch um einen kurzen Beitrag zu Jugend und Beschäftigung gebeten worden. Tine Radinja, der Vorsitzende des Europäischen Jugendforums sagte: "Die EU sollte nicht das Risiko einer durch die derzeitige Krise hervorgebrachten "verlorenen Generation" eingehen. Der Verlust des Potenzials der jetzigen jungen Generation wird langfristige negative Auswirkungen haben, während eine wirkungsvolle Investition in die Jugend mittel- und langfristig für einen erfolgreichen Aufschwung entscheidend sein wird. Europa muss in seine jüngeren Generationen investieren, um ihre volle Autonomie und Einbeziehung in die Gesellschaft zu gewährleisten."
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"Spring alliance" prüft Strategien für Post-Lissabon-Agenda
2. März 2009

Eurodiaconia nahm an einer gemeinsamen Konferenz mit der Social Platform, dem Europäischen Gewerkschaftsbund (EGB) und dem Europäischen Umweltbüro (EUB) teil, um eine gemeinsamen Botschaft für die neu hinzukommenden Mitglieder des Europäischen Parlaments und der Europäischen Kommission vorzubereiten, in der es um die Frage geht, welche übergreifenden Strategie die auslaufende Lissabon-Agenda für "Wachstum und Beschäftigung" ersetzen sollte.

Diese “Frühjahrsallianz” ("Spring alliance"), die über 50 europäische NRO zusammenbringen will, könnte zum Beispiel vorschlagen, dass eine CO2-arme Wirtschaft die Zukunft und der Weg aus der Wirtschaftskrise sein werde, da sie Arbeitsplätze schafft und die Wirtschaft ankurbelt. Das betonten sowohl Olivier Deleuze vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) als auch der schwedische Umweltminister Andreas Carlgren. Sian Jones vom EAPN erinnerte die Konferenz jedoch daran, dass wir nicht vergessen dürften, dass, wenn die Wirtschaft wächst, die Menschen, die in Armut leben, kein "Stück des Kuchens" abzubekommen scheinen. Die Armutsrate von 16% der EU-Bevölkerung (78 Millionen Menschen) blieb in den vergangenen Jahren des wirtschaftlichen Aufschwungs unverändert. Die Arbeit der Allianz wird weitergehen und in den nächsten 3 bis 4 Monaten gemeinsame Meinungen und Ziele für eine Post-Lissabon-Strategie entwickelt werden. Eurodiaconia wird zu den Diskussionen beitragen.

Catherine Day, die Generalsekretärin der Europäischen Kommission, lobte die von der Europäischen Kommission geleistete gute Arbeit zur Nachhaltigkeit. Diese Einschätzung wurde von der Zuhörerschaft jedoch nicht geteilt, die der Meinung war, dass die Kommission so viel mehr hätte tun können, um die Nachhaltigkeitsagenda voranzubringen.

 
Monatlicher Überwachungsbericht zur sozialen Lage und Beschäftigungssituation in der EU
2 March 2009

Im Februar veröffentlichte die Europäische Kommission ihren ersten monatlichen Überwachungsbericht zur sozialen Lage und Beschäftigungssituation in der EU (auf Englisch), der alle drei Monate aktualisiert werden soll.

Er soll Daten zur Arbeitsmarktlage in der EU und zu Umstrukturierungstrends liefern, um entsprechende politische Maßnahmen zu stützen. 

Eine der wichtigsten Schlussfolgerungen des ersten Berichts ist, dass die Arbeitsmärkte der EU beginnen, stärker auf die Wirtschaftskrise zu reagieren. Bis Dezember 2008 war die durchschnittliche Arbeitslosenquote der EU weniger von der Finanzkrise betroffen als in den USA. Neueste Daten zeigen jedoch, dass sich die Zahl der freien Stellen zu verringern beginnt und die Arbeitslosenquote in der ganzen EU ansteigt (derzeit liegt sie bei 7,4%). Metall- und Maschinenindustrie, Automobilindustrie, Finanzdienstleistungen sowie Transport- und Lagerwesen waren von den angekündigten Arbeitsplatzverlusten im Januar am stärksten betroffen. 

Die jüngste Prognose der Europäischen Kommission sagt für 2009 ein negatives Beschäftigungswachstum voraus, wobei die Gesamtbeschäftigungsquote um 1,6% (d.h. 3,5 Millionen Arbeitsplätze) fallen wird, während die durchschnittliche Arbeitslosenquote in der EU in den kommenden zwei Jahren wahrscheinlich um 2,5 Prozentpunkte steigen wird.

 
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