• Our work

    Eurodiaconia links diaconal actors to examine social needs, develop ideas and influence policies impacting Poverty and Social Exclusion, Social and Health Care Services and the Future of Social Europe.

    Eurodiaconia also provides a platform for transnational networking and best practice sharing.  

     

  • Our vision

    As the leading network for diaconal work in Europe, we look to develop dialogue and partnership between members and influence and engage with the wider society.  We do this to enable inclusion, care and empowerment of the most vulnerable and excluded and ensure dignity for all.

     

  • Our goals

    We aim to see a positive social change in Europe through:

    Praxis, enabling membership engagement and partnerships

    Advocacy, creating a network of competence to impact policies at European and national level

    Identity and values, supporting the development of approaches and thinking on Diaconia in Europe today

     

Calendar Sunday, May 19, 2013
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EU-Politik-News
Start des zweiten Europäischen Semesters: hin zu einer stärkeren Einbindung der Kirchen und diakonischen Stakeholder

23. November 2011

Vom 21. bis 23. November fand in Brüssel eine Konferenz von Eurodiaconia und der Kommission Kirche und Gesellschaft der KEK zum Thema „Die Stärkung der sozialen Dimension in der europäischen Politik und der Politik der Mitgliedsländer, die Evaluierung der Europa-2020-Strategie" statt. Die Veranstaltung, an der 21 Delegierte aus 13 europäischen Ländern teilnahmen, sollte die Kirchen und diakonischen Stakeholder für eine stärkere Beteiligung im Europäischen Semester, vor allem auf dem Weg über die nationalen Reformprogramme, rüsten.

Redner von der Europäischen Kommission, dem Europäischen Parlament und aus den Ständigen Vertretungen der Mitgliedsstaaten sprachen darüber, wie sie die Europa-2020-Strategie im Kontext der Krise sehen. Die Delegierten der Kirchen und diakonischen Organisationen diskutierten über ihre Rolle in diesem Prozess, insbesondere in Hinblick auf die Notwendigkeit, Wege zu finden, wie Sozialpolitik und Wirtschaftspolitik miteinander verknüpft werden können.

MdEP Jean Lambert ermutigte die Vertreter der Kirchen und diakonischen Organisationen, sich aktiv im Europäischen Semester zu engagieren: "Bei der Arbeit der Mitgliedsstaaten an den nationalen Reformprogrammen, muss die Stimme der Zivilgesellschaft Berücksichtigung finden. Die vorgeschlagenen Maßnahmen haben einen direkten Einfluss auf das Leben der Menschen und müssen in diesem Zusammenhang geprüft werden. In der gegenwärtigen Krise folgen die Ereignisse sehr schnell aufeinander und Entscheidungen werden kurzfristig getroffen, was dazu führen kann, dass sich die Menschen zurückgelassen fühlen. Sinnvolle und formelle Konsultationen sind unabdingbar, damit wir nicht Gefahr laufen, entscheidende Elemente unberücksichtigt zu lassen".

Am Ende der Konferenz vereinbarten die Delegierten, gemeinsam darüber zu wachen, welche sozialen Auswirkungen die Umsetzung der Europa-2020-Strategie in ihren Heimatländern haben wird. Die Teilnehmer einigten sich auf ein Aktionspapier und einen Zeitplan für die weitere Arbeit, wodurch die Konferenz zu einem Ausgangspunkt für eine starke Aktionszusammenarbeit von Kirchen und diakonischen Akteuren in Europa wurde.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Clotilde Clark-Foulquier, Referentin für politische Arbeit und Mitgliedschaftsentwicklung,
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0032 2 234 38 64

Frank-Dieter Fischbach, This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it
0032 2 2346 839  

 
Konferenz stellt Pläne für einen Fahrplan zur Alternsforschung vor
17. November 2011

Das Ziel des Projektes “FUTURAGE” ist „die Schaffung eines klar umrissenen Fahrplans für die Zukunft der Alternsforschung in Europa für die nächsten 10 bis 15 Jahre". Die allgemeinen Ziele dieses Fahrplans sind die Entwicklung eines integrierten Ansatzes, die Förderung einer fächerübergreifenden Sicht auf die Alternsforschung und die Gewährleistung, dass sowohl die Forschungsschwerpunkte als auch die Forschungsergebnisse das übergeordnete europäische Ziel einer besseren Lebensqualität der Bürger widerspiegeln.futurage

Die Redner der Auftaktkonferenz im Oktober sprachen Themen wie altersbedingte Ungleichheiten, die Erhaltung und Wiedererlangung der geistigen Leistungsfähigkeit, Altern zu Hause und in der Gemeinschaft, Integration und Teilhabe sowie Biogerontologie an.

Vorträge, Webcast und weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie hier.

 

 
Europäisches Parlament nimmt Bericht zur Europäischen Plattform gegen Armut an

15. November 2011

Der vom Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten erstellte Bericht zur Europäischen Plattform gegen Armut wurde am Dienstag im Parlament angenommen. Der Bericht betont die multidimensionalen Aspekte von Armut, die von extremer Armut und Wohnungslosigkeit bis hin zu Armut trotz Erwerbstätigkeit reichen und Dimensionen wie Geschlecht, Alter, ethnische Zugehörigkeit und Behinderung umfassen.

Der Bericht empfiehlt u.a. bessere Kontrollsysteme, ehrgeizigere Zielvorgaben der Mitgliedsstaaten zur Verringerung der Armut, die dringende Bekämpfung der Kinderarmut, die Umsetzung der aktiven Eingliederung und mehr Mittel für die Förderung der sozialen Eingliederung.

Die Diskussionen im Parlament verdeutlichten, wie wichtig die Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung insbesondere im aktuellen Kontext der Wirtschaftskrise ist. Als äußerst wichtig für die Umkehrung der negativen Trends wurden beschäftigungspolitische Maßnahmen für einen bessere Verfügbarkeit und Qualität von Arbeitsplätzen gepriesen. Es wurde vorgeschlagen, die Schaffung von Arbeitsplätzen zu beschleunigen und nicht darauf zu warten, dass durch die Konjunktur irgendwann wieder neue Arbeitsplätze entstehen. Außerdem wurden soziale Innovation und Sozialwirtschaft als wirksame Instrumente genannt, um neue Lösungen gegen Armut zu finden. Die Parlamentarier waren sich zudem einig, dass im nächsten Europäischen Semester eine bessere Abstimmung zwischen Wirtschafts- und Sozialpolitik nötig ist.

In Antwort auf die Diskussionen gab László Andor, EU-Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Integration, zu, dass die Beschäftigungspolitik eine stärkere Rolle spielen sollte und dass im Bereich der Sozialwirtschaft mehr getan werden muss.  Er hob außerdem den Vorschlag hervor, mindestens 20% des künftigen Europäischen Sozialfonds zur Förderung der sozialen Eingliederung und für den Kampf gegen Armut bereitzustellen. Das entspricht einer Erhöhung von 7,5%, mindestens 84 Mrd. Euro, von 2014 bis 2020, und bedeutet, falls der Vorschlag angenommen wird, eine deutlich höhere Unterstützung für die schwächsten Gruppen der Gesellschaft. Für nähere Informationen zu den neuen Vorschlägen zum Europäischen Sozialfonds klicken Sie bitte hier.

 
EU-Nahrungsmittelhilfe bis Ende 2013 verlängert

15. November 2011

Die EU-Agrarminister vereinbarten am Montag, dass die Nahrungsmittelhilfe der EU um  mindestens zwei weitere Jahre, bis Ende 2013, verlängert wird. Das “Programm für die Abgabe von Nahrungsmitteln an Bedürftige in der Gemeinschaft“ läuft seit 1987 und wurde genutzt, um Millionen von Mahlzeiten an die Bedürftigen in der EU zu verteilen. 2009 erhielten 18,3 Millionen Menschen Hilfe aus diesem Programm.

Das Programm, das ursprünglich nur die überschüssigen Bestände an die Bedürftigen verteilen sollte, wurde in den vergangenen Jahren, als sich die Überschüsse drastisch verringerten, geändert. Um die Fortsetzung des Programmes zu gewährleisten, wurde es daher notwendig, mit EU-Mitteln Lebensmittel auf dem Markt dazuzukaufen. In diesem Jahr schien das Nahrungsmittelhilfeprogramm gefährdet, als Deutschland und Schweden das Programm mit juristischen Mitteln zwingen wollten, nur Interventionsbestände und keine direkt aus dem EU-Haushalt stammenden Mittel zu verwenden. Das zwang die Kommission dazu, das Budget des Programmes von ursprünglich 500 Millionen Euro jährlich auf nur 100 Millionen Euro für 2012 drastisch zu kürzen. Pläne, die vorsahen, die Nahrungsmittelhilfe in Form von Geldzahlungen unter sozialen Zielsetzungen am Laufen zu halten, wurden von sechs Mitgliedsländern mit der Begründung blockiert, dass die Verantwortung bei den nationalen Regierungen liegen solle.

In der jüngsten Zeit hat sich der Widerstand gegen die Finanzierung des Programmes aus EU-Finanzmitteln etwas gelegt, sodass in den Gesprächen am Montag eine neue Vereinbarung möglich war. Diese wird dafür sorgen, dass ein Budget von 1 Mrd. Euro für die Fortsetzung des Programmes in den Jahren 2012 und 2013 bereitgestellt wird. EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos ist „überglücklich“, dass die Nahrungsmittelhilfe in den kommenden zwei Jahren fortgesetzt wird, warnt jedoch, dass es keine Garantie dafür gäbe, dass das Programm nach diesem Zeitraum verlängert wird.
 
3. EU-Konferenz zur Freiwilligentätigkeit in Athen

14. November 2011

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Am 3. und 4. November nahmen Eurodiaconia und Jan Sjögerud, ein Vertreter der Kirche von Schweden, die Mitglied von Eurodiaconia ist, an der 3. der vier EU-Konferenzen zum Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011 teil, die in Athen stattfand. Ich bat Jan, mir mitzuteilen, was er von dieser Veranstaltung hielt. Hier seine Meinung:

“Die Kirche von Schweden hat sowohl im Ausland als auch in Schweden ehrenamtliche Mitarbeiter. Meine Hoffnung war, mit den Vertretern andere Organisationen „Networking“ betreiben zu können. Ich hatte auch gehofft, mehr darüber zu erfahren, wie sich die Lage für die Freiwilligentätigkeit in verschiedenen Teilen Europas darstellt. Ich war begeistert von der unglaublichen Energie der Teilnehmer aus den Freiwilligenorganisationen Europas. Selbst die kleinsten Organisationen versuchen wirklich, die Menschen in Not zu erreichen. Die Herausforderung der Kommissionsmitarbeiter durch die "Facebook challenge group" am letzten Tag war ein kleines Extra. Es zeigte sich, dass die Freiwilligentätigkeit in der Praxis frei ist. Es ist keine große Organisation nötig, um effektiv zu arbeiten.
Mir gefiel die Energie und die Art und Weise, in der sich die Vertreter der Organisationen gegenüber der Kommission ausdrückten. Mir gefiel außerdem, wie die Kommission versuchte herauszufinden, was die Menschen auf verschiedenen Ebenen über Freiwilligentätigkeit denken und wie sie arbeiten. Ich habe sehr viel über die Bedingungen, unter denen einige Organisationen arbeiten, dazugelernt. Nach der Konferenz schätzte ich mich glücklich, in einer Organisation zu arbeiten, die über die notwendigen finanziellen Ressourcen verfügt. Ich hatte auch Gelegenheit, einige neue Kontakte zu knüpfen.”

Auf dem Programm standen hochrangige Redner sowie ein Interview mit Viviane Reding, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, und dem stellvertretenden Bürgermeister von Athen. Krzysztof Stanowski, Unterstaatssekretär und Vertreter der Polnischen EU-Präsidentschaft, hielt eine inspirierende und volksnahe Schlussansprache zur Bedeutung der Freiwilligentätigkeit. Trotz der hochrangigen Redner blieb die Konferenz eine sehr interaktive Veranstaltung mit einer kollektiven Mindmap zu Schlüsselthemen der Freiwilligentätigkeit, über welche die Teilnehmer sprechen wollten, sowie Open-Space-Technology-Workshops. Die Europäische Kommission stellte außerdem die jüngste Mitteilung zur Freiwilligentätigkeit und den Entwurf der Schlussfolgerungen des Rates dazu vor. IMG_2965

Die Konferenz bot Gelegenheit zu vielen interessanten Diskussionen rund um das Thema Freiwilligentätigkeit. Es wurde jedoch nicht so recht deutlich, wie die Ergebnisse dieser Diskussionen und die daraus folgenden Empfehlungen in Hinblick auf die weitere Entwicklung der Freiwilligentätigkeit in die Nachbearbeitung des Europäischen Jahres 2011 durch die Kommission einfließen werden. Um die Vorträge und Berichte dieser Veranstaltung herunterzuladen, klicken Sie bitte hier: http://europa.eu/volunteering/en/all/document/389 

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