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Generalsekretärin von Eurodiaconia zur Vizepräsidentin der Social Platform gewählt |
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11. April 2011
Die Generalsekretärin von Eurodiaconia, Heather Roy, wurde zur Vizepräsidentin der Social Platform, des europäischen Netzwerkes sozialer Nichtregierungsorganisationen, gewählt. Heather Roy, die sich auf der Generalversammlung der Social Platform mit vier weiteren Kandidaten für das Amt zur Wahl stellte, wird die Arbeit fortführen, die sie in den vergangenen zwei Jahren als einfaches Mitglied des Verwaltungsausschusses der Social Platform begonnen hatte, wobei sie sich vor allem auf übergreifende Themen, wie die Pflegepolitik und in jüngster Zeit die Umsetzung der Europa-2020-Strategie konzentrierte. Heather kommentierte ihre Wahl mit der Bemerkung, dass diese ihrer Meinung nach nicht nur eine Anerkennung ihres persönlichen Beitrages für die Social Platform sei, sondern des Beitrages, den Eurodiaconia innerhalb der Social Platform und in Partnerschaften mit anderen Mitgliedern der Social Platform geleistet habe. Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier. |
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Eurodiaconia beteiligt sich an EU-Koalition zum WeDO-Projekt |
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4. April 2011
In den vergangenen Jahren hat das Thema der Vernachlässigung und Gewalt gegen ältere und hilfebedürftige Menschen auf europäischer und nationaler Ebene an Bedeutung gewonnen. Ebenso wie Kindesmissbrauch sollte auch Gewalt gegen älteren Menschen nicht länger toleriert und Maßnahmen ergriffen werden, damit ältere Menschen hinreichend geschützt sind und sich eines Lebensabends in Würde erfreuen können. Eurodiaconia beschäftigt sich derzeit mit dem Thema des aktiven und gesunden Alterns und ist erst kürzlich der Koalition der EU-Stakeholder zum WeDO-Projekt beigetreten. Das WeDO-Projekt ist ein europäisches Projekt, das von der Europäischen Kommission im Rahmen der Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen zum Thema der Prävention von Gewalt gegen ältere Menschen kofinanziert wird. Das Projekt, das im Dezember 2010 angelaufen ist, wird von der AGE Platform Europe koordiniert und vereint 18 Partnerorganisationen aus 12 verschiedenen Mitgliedsstaaten.
Im Wesentlichen soll das WeDo-Projekt den Behörden, Langzeitpflegediensten und Geldgebern helfen, in adäquater Weise auf die wachsenden Bedürfnisse unserer immer älter werdenden Bevölkerung im Kontext der Wirtschaftskrise und des rasanten gesellschaftlichen Wandels zu reagieren. Die Ziele des Projektes sind die Entwicklung einer dauerhaften und wachsenden europäischen Partnerschaft der Organisationen, die sich für das Wohlergehen und die Würde hilfebedürftiger und behinderter älterer Menschen einsetzen, sowie die Prävention von Gewalt gegen Ältere durch die Förderung einer qualitativ hochwertigen Langzeitpflege. Das Projekt bietet den Stakeholder die Möglichkeit, miteinander zu diskutieren sowie Erfahrungen und Erfolgsmethoden auf nationaler und EU-Ebene auszutauschen, um einen proaktiven Ansatz zur Altenpflege auf der Grundlage gemeinsam vereinbarter Grundprinzipien zu entwickeln.
Für weitere Informationen zum WeDo-Projekt klicken Sie bitte hier. |
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“Unsichtbare Grenzen”- Armut von Migranten in Europa |
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1. April 2011
Am 29. März hielten die Organisationen JRS Europe (Jesuit Refugee Service) und ANDES (Advocacy Network on Destitution) in Brüssel eine öffentliche Konferenz zum Thema der erzwungenen Armut von Migranten in Europa ab. Die Konferenz mit dem Titel "Invisible Borders" (Unsichtbare Grenzen) sollte sich damit beschäftigen, dass in den Mitgliedsstaaten der EU Tausende von Migranten nicht in der Lage sind, ihre Grundbedürfnisse zu stillen, und ihnen grundlegenden Menschenrechte verwehrt werden. In ganz Europa haben zahllose Migranten (sowohl mit als auch ohne Aufenthaltserlaubnis), Asylsucher und Flüchtlinge keinen oder nur geringen Zugang zu Bildung, Sozialhilfe, Unterkunft, Gesundheitsversorgung und Beschäftigung. Infolge von Gesetzen und Maßnahmen, die die Migranten aus der Gesellschaft ausschließen, indem sie neue, unsichtbare Grenzen schaffen, welche die Gemeinden, Regionen und Länder spalten, sind viele mittellos, d.h. ohne Mittel, um Grundbedürfnisse wie z.B. nach Nahrung, Gesundheitsversorgung und Unterkunft zu befriedigen. Darüber hinaus ist diese Mittellosigkeit eine Menschenrechtsverletzung, die den Grundwerten der Europäischen Union widerspricht und den Zusammenhalt und die Solidarität in unserer Gesellschaft und zwischen den Gemeinden bedroht.
Eurodiaconia ist gerade dabei, ihre Arbeit zur Integration von Migranten und deren Zugang zu Dienstleistungen auszubauen. Eines unserer Mitglieder, die Fédération d’Entraide Protestante (FEP) in Frankreich, hat einen Leitfaden für soziale Dienstleistungs-NRO, die Migranten ohne Aufenthaltserlaubnis helfen, verfasst, der rechtliche Aspekte erläutert, von denen Einzelne oder ganze Gruppen betroffen sein können. Um diesen Leitfaden (auf Französisch) herunterzuladen, klicken Sie bitte hier.
Klicken Sie hier, um mehr über unsere Arbeit zur Integration von Migranten zu lesen. |
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Eurodiaconia-Artikel zur Freiwilligentätigkeit in EAPN-Magazin |
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25. März 2011
Eurodiaconia ist gebeten worden, für die dreimal im Jahr erscheinende Zeitschrift "Anti-Poverty Magazine" des EAPN einen Artikel darüber zu schreiben, was Freiwilligentätigkeit für uns bedeutet und worauf wir im Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011 besonders hinweisen möchten. In diesem Artikel konnten wir unsere Haltung zur Freiwilligentätigkeit, die Fragen, die das Jahr 2011 aufwirft, unser Vorgehen im Europäischen Jahr und unsere wichtigsten Aktivitäten in diesem Jahr erläutern.
Um den Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier. |
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Gemeinsamer Beitrag von Eurodiaconia und KKME zum EU-Rahmen für nationale Roma-Integrationsstrategien |
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25. März 2011
Am 25. März haben Eurodiaconia und die KKME, in Zusammenarbeit mit der Ungarischen Reformierten Kirche, einen "Ökumenischen Beitrag der europäischen Kirchen und diakonischen Organisationen zum EU-Rahmen für nationale Roma-Integrationsstrategien" an die Roma-Taskforce der Europäischen Kommission, zu der auch die Kommissare Reding, Andor und Malmström gehören, geschickt. Dieser Beitrag war im Ergebnis der kürzlich in Budapest, im Synodenbüro der Ungarischen Reformierten Kirche stattgefundenen gemeinsamen Konsultation entstanden, zu der sich Mitglieder von Eurodiaconia und der KKME getroffen hatten, um über den vorgeschlagenen EU-Rahmen zu sprechen. Das Dokument wird auch an verschiedene Vertreter der ungarischen Regierung geschickt werden, die der Integration der Sinti und Roma während ihrer sechsmonatigen EU-Präsidentschaft einen hohen Stellenwert einräumt und welche die Strategie im Juni verabschieden wird.
Bitte nutzen Sie dieses Dokument auf nationaler Ebene, wenn Ihre Regierungen mit der Planung und Umsetzung ihrer nationalen Roma-Integrationsstrategien beginnen.
Um den Beitrag zu lesen, klicken Sie bitte hier. |
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