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EU-Staatsbürgerschaft, Wohnungslosigkeit und Freizügigkeit in der EU |
3. Januar 2012
Gemeinsam mit FEANTSA (dem Europäischen Verband nationaler Organisationen der Wohnungslosenhilfe) und mit Unterstützung von MdEP Niccolò Rinaldi veranstaltet Eurodiaconia am 8. Februar 2012 im Europäischen Parlament in Brüssel ein Nachmittagsseminar zu EU-Staatsbürgerschaft, Wohnungslosigkeit und Freizügigkeit in der EU. Ziel des Treffens ist es, das Thema Migration innerhalb der EU mehr ins Blickfeld zu rücken. Es soll auf Probleme aufmerksam gemacht werden, die sich EU-Bürgern stellen, wenn sie ihr Recht auf Freizügigkeit ausüben und die viele sogar in die Armut drängen.
Zu den Rednern zählen Arto Moksunen von der Stockholm City Mission, Schweden, und Ole Meldgaard von der Kofoeds Skole, Dänemark, sowie Vertreter von Homless Link, Vereinigtes Königreich. Vertreter der Europäischen Institutionen werden auf die Präsentationen eingehen und es wird Gelegenheit geben, das Thema zu debattieren. Es gibt eine begrenzte Anzahl von Plätzen zur Teilnahme an diesem Treffen; die Teilnehmer müssen ihre Reisekosten jedoch prinzipiell selber tragen. Wenn Sie Interesse haben, an diesem Treffen teilzunehmen, wenden Sie sich bitte bis spätestens 20. Januar per E-Mail an
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“Social Services Europe" geht an den Start! |
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13. Dezember 2011
Eurodiaconia freut sich, die Gründung von “Social Services Europe“, einer neuen europäischen Allianz gemeinnütziger Sozial- und Gesundheitsdienstleistungserbringer, bekannt zu geben. Die gemeinsame Arbeit mit Workability Europe, mit dem Europäischen Verband der Dienstleistungsanbieter für Menschen mit Behinderungen, der Europäischen Plattform für Rehabilitation, Solidar, FEANTSA und CEDAG wird Gelegenheit bieten, den sozialen Dienstleistungen in der institutionellen Agenda einen höheren Stellenwert einzuräumen und überdies auch die Interessen der Eurodiaconia-Mitglieder zu vertreten. Da sie den steigenden Druck auf die Sozial- und Gesundheitsdienstleister in ganz Europa kennt, will die Allianz "Social Services Europe" dafür sorgen, dass das Besondere der gemeinnützigen Erbringer von Sozial- und Gesundheitsdienstleistungen anerkannt wird und dass die für qualitativ hochwertige Sozial- und Gesundheitsdienstleistungen nötigen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und rechtlichen Bedingungen gegeben sind. Eurodiaconia hat mit den Mitgliedern von Social Services Europe bereits im Rahmen des Informellen Netzwerks sozialer Dienstleistungserbringer (INSSP) zusammengearbeitet.
Der Verband wird juristisch in Belgien angesiedelt sein und kooperativ geleitet werden, indem die Mitglieder nacheinander den Verbandsvorsitz für einen Zeitraum von jeweils sechs Monaten übernehmen. Eurodiaconia übernimmt den Vorsitz mit sofortiger Wirkung.
“Die Mitgliedsorganisationen des Netzwerkes verfügen als große, gemeinnützige Erbringer von Sozial- und Gesundheitsdienstleistungen über große Fachkenntnis. Aufgrund des wachsendes Interesses an unserer Mitarbeit sowohl bei Konsultationen als auch öffentlichen Foren, wie z.B. bei dem Forum zu den sozialen Dienstleistungen von allgemeinem Interesse, das 2010 von der Belgischen EU-Präsidentschaft organisiert wurde, haben wir beschlossen, uns formal zusammenzuschließen", erläuterte Jarmo Kökkö, der Vorstandsvorsitzende von Eurodiaconia.
“Social Services Europe hat einen wichtigen Beitrag zum Gesamterfolg der Europa-2020-Strategie und bei der Bekämpfung der sozialen Auswirkungen der derzeitigen Krise zu leisten“, fährt er fort. “Die aktuellen Debatten über Europa-2020, die Qualität der Sozialen Dienstleistungen von Allgemeinem Interesse (SDAI), staatliche Beihilfen, öffentliche Auftragsvergabe und soziale Innovation zeigen, dass den SDAI eine hohe Bedeutung beigemessen wird und dass es Raum für ein starkes, formelles Netzwerk gibt, das die Agenda des gemeinnützigen Sektors voranbringen kann.“
Für weitere Informationen zu Social Services Europa wenden Sie sich bitte an
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oder
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Bericht über die gemeinsame Konferenz von Eurodiaconia und EDYN |
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6. December 2011
Am 7. und 8. November trafen sich die Mitglieder von EDYN und Eurodiaconia in Brüssel zu einer gemeinsamen Konferenz zum Thema „Freiwilligentätigkeit als Mittel zur Bekämpfung sozialer Ausgrenzung im heutigen Europa“. Die Konferenz zählte mehr als 40 Teilnehmer aus ganz Europa, die in den Bereichen Freiwilligentätigkeit, Freiwilligenmanagement oder Politikgestaltung in diakonischen Organisationen tätig sind. Auf der Konferenz sprachen Vertreter der Europäischen Kommission sowie die Europaabgeordnete Marian Harkin, die an einer Podiumsdiskussion teilnahm, in der es um die Förderung der sozialen Eingliederung durch Freiwilligentätigkeit ging. In einer Weltcafé-Übung und in den Workshops diskutierten die Teilnehmer, debattierten und knüpften Kontakte. Untenstehend finden Sie einen vollständigen Bericht und die Präsentationen.
Workshops: Präsentationen und Berichte:
Session 1:
- Roottori Training Programme - community action based learning for empowerment, a neighbourhood project in the city of Järvenpää, Kaija Tuuri, Diakonissen-Institut Helsinki, Finnland
Präsentation
- Voluntary Service to Challenge Stereotypes and Racism, Richard Otterness, Phiren Amenca / Roma-Gadje Dialogue Through Service
- Can we avoid the typical? Volunteering and people experiencing social exclusion, Heather Roy, Generalsekretärin von Eurodiaconia
Bericht
Session 2:
- Working with Homeless People towards Participation, Peter Szynka, Diakonie Deutschland
Präsentation
- Experiencing the Four Life Dimensions: a framework for non-formal learning in volunteering and other cross-border initiatives, Hester Bergsma, Projektleiter des Programmes ‘Togetthere’, Niederlande
Präsentation
Begleitdokument
Bericht
- Volunteering and the economic and financial crisis, risks and opportunities, Ferenc Turcsik, Direktor von EDYN
Präsentation
Bericht |
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Überschuldung privater Haushalte in der EU vor dem Hintergrund der Krise: das weitere Vorgehen |
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16. November 2011
Am 6. Dezember halten Eurodiaconia und Eurofound ein gemeinsames Seminar zum Thema: "Überschuldung privater Haushalte in der EU vor dem Hintergrund der Krise: das weitere Vorgehen" ab.
In Fortsetzung der jüngsten Arbeit von Eurofound zur Verschuldung von Privathaushalten sowie Eurodiaconias Arbeit zu den sozialen Auswirkungen der Krise auf ihre Mitglieder wird dieses kleine Treffen wichtige Fachleute aus verschiedenen Bereichen (Forschung, NRO, Europäisches Parlament und Europäische Kommission) zusammenbringen, die sich mit den jüngsten Daten und den noch bevorstehenden Herausforderungen beschäftigen werden, darüber diskutieren, was auf EU-Ebene zur Unterstützung bestehender Erfolgsmethoden getan werden kann, und Ideen zur Bewältigung neuer Herausforderungen finden sollen. Bitte merken Sie sich den 6. Dezember 2011 für dieses Treffen, das in Brüssel stattfinden wird, vor.
Für nähere Informationen können Sie sich gern an
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oder
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wenden. |
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