20. Januar 2012
Diese Woche ist Laura in Kopenhagen, um an der Auftaktveranstaltung für das „Europäische Jahr 2012 des aktiven Alterns und der Solidarität zwischen den Generationen“ teilzunehmen. Dieser Titel geht nicht gerade leicht von der Zunge, und dabei ist das Thema doch sehr wichtig für Eurodiaconia. Vielleicht war da der Titel „Europäisches Jahr der Freiwilligentätigkeit (EYV2011)“ eingängiger, da Freiwilligentätigkeit und Ehrenamt etwas ist, unter dem sich jeder etwas vorstellen kann. Obwohl ich hinzufügen muss, dass mir nach den vielen interessanten Diskussionen über Freiwilligentätigkeit des letzten Jahres bewusst geworden ist, dass Freiwilligentätigkeit für Europäer sehr viele unterschiedliche Dinge bedeutet und dass das Konzept der Freiwilligentätigkeit und ihre Rolle in der Gesellschaft stets im Wandel begriffen sind. Vor Kurzem habe ich einen Fragebogen an unsere Mitglieder versandt um herauszufinden, wie sie das Jahr 2011 erlebt haben. Dieses Feedback ist für das Sekretariat von großem Nutzen, da wir so herausfinden können, welchen Themen im Bereich Freiwilligentätigkeit wir uns bei der Strategie- und Fürsprachearbeit besonders widmen sollen. Eines der Hauptergebnisse des Jahres war das Strategie- und Empfehlungspapier Policy Agenda on Volunteering in Europe (P.A.V.E.), von dem wir hoffen, dass es auf allen Ebene Anwendung findet, um die politische Arbeit im Bereich Freiwilligentätigkeit effizienter zu machen. Die Arbeit in diesem Bereich wird in jedem Falle im Jahr 2012 weitergeführt, da die Freiwilligentätigkeit auch eine wichtige Rolle für das aktive Altern und die Solidarität zwischen den Generationen spielt.
Nächste Woche trifft sich der Vorstand von Eurodiaconia in Brüssel, um unter anderem unsere Auswertung der in 2011 geleisteten Arbeit, sowie Strategieentwicklungen für 2012 und Partnerschaften zu besprechen. Selbstverständlich werden wir unseren Mitgliedern von den Ergebnissen dieses Treffens berichten.
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!
Catherine |
12. Januar 2012
Zu Beginn der Woche nahmen Catherine und ich an der Auftaktveranstaltung eines Projekts zum Dialog zwischen den Sozialpartnern teil, an dem wir im Rahmen von Social Services Europe beteiligt sind. Eurodiaconia ist kein vollständiger Partner in diesem Projekt, da es ein ganz neues Thema für uns ist – ein Thema auch, das seine heiklen Seiten hat. Wir werden jedoch wo möglich daran mitarbeiten, zu umreißen, was der Soziale Dialog bei unseren Mitglieder bedeutet. Catherine Storry liefert Ihnen gerne weitere Informationen. Catherine nahm außerdem zum ersten Mal an einem Treffen der Arbeitsgruppe Grundrechte der Social Platform teil. Wir haben uns bisher nicht in diesem Arbeitsbereich engagiert, doch in diesem Jahr gibt es einen neuen Schwerpunkt zu den Rechten von Migranten. Wir möchten sicherstellen, dass die Empfehlungen unserer Mitglieder bezüglich des Zugangs von Migranten zu Gesundheits- und Sozialdienstleistungen in jeglicher Arbeit der Social Platform berücksichtigt werden. Wir haben uns sehr gefreut, Michael Chalupka, Direktor der Diakonie Österreich, zu treffen, der bei dem Treffen den Internationalen Rat für soziale Wohlfahrt vertrat. Da die Diakonie Österreich herausragende Arbeit mit Migranten leistet, war dies eine großartige Gelegenheit, eine zukünftige Zusammenarbeit zu diskutieren.
Diese Woche hatte ich außerdem die Ehre, vor dem Ausschuss für Sozialschutz der Mitgliedsländer zu sprechen. Der Ausschuss für Sozialschutz setzt sich aus hochrangigen Beamten zusammen, die auf Ebene der Mitgliedsländer im Sozialbereich arbeiten. In meiner Rolle als Vizepräsidentin der Social Platform konnte ich über die sozialen Auswirkungen der Krise und die Effektivität der Aktivitäten unserer Mitglieder bei der Bekämpfung dieser Auswirkungen sprechen. Dabei habe ich mich insbesondere auf die Notwendigkeit von Investitionen in die sozialen Dienstleistungen konzentriert. Ich hoffe, der Ausschuss hat mir Gehör geschenkt.
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!
Heather |
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5. Januar 2012
Liebe Freunde, ich möchte diese Gelegenheit nutzen und Ihnen allen im Namen des gesamten Teams von Eurodiaconia alles Gute und ein glückliches, gesundes und friedvolles Jahr 2012 wünschen. Unsere europäische Gesellschaft wird sich in diesem Jahr vielen Herausforderungen stellen müssen, da Sparmaßnahmen weiterhin an den sozialen Dienste nagen, die die Verwundbarsten in unseren Gesellschaften unterstützen. Es wird wichtiger denn je, dass wir zusammenarbeiten, um Ideen auszutauschen, unsere Kapazitäten auszubauen, starke Fürsprecher zu sein und unsere Identität sowohl nach innen als auch für die breitere Öffentlichkeit zu bekräftigen. Auf einer ganzen Reihe von Veranstaltungen wird es viele Gelegenheiten dazu geben, und wir hoffen, so viele von Ihnen wie irgend möglich dort zu sehen. Sie können uns außerdem gerne Neuigkeiten zu Ihren Projekten senden, die Sie auf unserer Website mit den anderen Mitgliedern teilen möchten.
Europa ist politisch und wirtschaftlich zersplittert. Als Eurodiaconia haben wir jedoch die gemeinsame Vision, den Dialog und Partnerschaften zwischen unseren Mitgliedern zu fördern und mit der Gesellschaft in Interaktion zu treten und sie zu beeinflussen. Diese Vision wird umso mehr zur Realität, je intensiver wir zusammenarbeiten um ein neues Europa zu schaffen, in dem die Eingliederung, Pflege und Befähigung der Schwächsten und der Ausgegrenzten garantiert ist und in dem alle in Würde leben können.
Ich freue mich auf die Fortführung unserer gemeinsamen Arbeit in 2012 und wünsche Ihnen ein schönes Wochenende! Heather |
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Diese Woche...und dieses Jahr |
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15. Dezember 2011
Nun sind wir beinah am Ende des Jahres angelangt, und diese Ausgabe wird die letzte der E-News in diesem Jahr sein. Heute Morgen habe ich mich mit unserem externen Bewerter getroffen und wurde daran erinnert, wie viel in diesem Jahr passiert ist und viele Gelegenheiten wir hatten, um unsere Mitglieder zu sehen und zu sprechen. Ich denke wirklich, dass es für Eurodiaconia ein großartiges Jahr war und dass dies der gelungenen Kombination aus der Leitung durch den Vorstand, dem Engagement der Mitglieder und den Fähigkeiten und dem Einsatz der Mitarbeiter zu verdanken ist. Herzlichen Dank an alle! Ich denke auch, dass wir das Jahr mit der Gründung von Social Services Europe, mit der die bestehende Zusammenarbeit zwischen Eurodiaconia, FEANTSA, EPR, EASPD, CEDAG, Solidar und Workability Europa eine offizielle Form erhalten hat, mit einem Höhepunkt beenden. Mehr Informationen über diesen Zusammenschluss können Sie hier erhalten.
Jetzt, zum Ende des Jahres, sehen wir, dass sich Europa an einem Scheideweg befindet. Die Eurozone ist in Aufruhr und das Engagement der Mitgliedsstaaten ist fraglich. Der Effekt dieser Unsicherheit ist greifbar, wenn die europäischen Bürger die Entscheidungen der Politiker sowohl zu Europa als auch im Hinblick auf die soziale, wirtschaftliche und finanzielle Lage auf nationaler Ebene anzweifeln. Es mangelt noch immer an Vertrauen in die politische Führung und die Entscheidungen, die sie trifft. Was also ist die Lösung? Nun, es gibt viele Lösungen und viele Meinungen, doch was wir brauchen, ist ein wenig Hoffnung. Hoffnung, dass Maßnahmen zur Bekämpfung der sozialen Auswirkungen der Krise in Betracht gezogen werden. Hoffnung, dass die politische Führung für das Allgemeinwohl arbeitet und nicht im Interesse einiger weniger, Hoffnung, dass es echte Solidarität zwischen den Nationen und den Menschen geben wird. Für Christen kommt diese Hoffnung in Form von Jesus - unsere Hoffnung, unsere Erlösung, unsere Führung, unserer Stärke:
"So spricht der Herr:
Wahrt das Recht und übt Gerechtigkeit;
denn mein Heil ist nahe, dass es komme,
und meine Gerechtigkeit, dass sie offenbart werde." (Jesaja 56,1)
Zu Weihnachten feiern wir die Gerechtigkeit, die in der Form von Jesus Christus kam, und wir hoffen, dass wir alle, indem wir in dem Glauben an diese Geburt leben, uns für Gerechtigkeit einsetzen und tun, was richtig ist – für einander, für unseren Nächsten, für unsere Gemeinde, für unser Land und für unsere Welt.
Das ganze Team hier in Brüssel wünscht Ihnen ein wunderschönes Weihnachtsfest und ein gesegnetes Jahr 2012.
Heather
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