• Our work

    Eurodiaconia links diaconal actors to examine social needs, develop ideas and influence policies impacting Poverty and Social Exclusion, Social and Health Care Services and the Future of Social Europe.

    Eurodiaconia also provides a platform for transnational networking and best practice sharing.  

     

  • Our vision

    As the leading network for diaconal work in Europe, we look to develop dialogue and partnership between members and influence and engage with the wider society.  We do this to enable inclusion, care and empowerment of the most vulnerable and excluded and ensure dignity for all.

     

  • Our goals

    We aim to see a positive social change in Europe through:

    Praxis, enabling membership engagement and partnerships

    Advocacy, creating a network of competence to impact policies at European and national level

    Identity and values, supporting the development of approaches and thinking on Diaconia in Europe today

     

Calendar Friday, May 24, 2013
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Leitartikel
Diese Woche...und letzte...

30. September 2011

Aus verschiedenen Gründen ist es jetzt schon zwei Wochen her, dass ich einen Eintrag für das „Blog der Generalsekretärin“, wie wir es jetzt nennen, geschrieben habe. Ich entschuldige mich dafür, aber Aisling und Laura haben Sie glücklicherweise auf dem Laufenden gehalten. Was mich angeht, so war ich hier in Brüssel auf verschiedenen Veranstaltungen unterwegs, um unsere Partnerschaften und unsere politische Arbeit weiterzuentwickeln, und ich habe teilweise auch an dem großartigen Seminar zur EU-Finanzierung teilgenommen, das wir in der letzten Woche abgehalten habe.

Außerdem war ich in der vergangenen Woche in der Schweiz, wo ich auf der Jahreskonferenz von SoCareNet gesprochen habe. SoCareNet ist ein Netzwerk diakonischer Dienstleistungserbringer, die gemeinsame Projekte entwickeln.  Es war gut, diese Organisationen zu treffen und darüber nachzudenken, ob und wie für uns ein neuer Weg in die Zukunft möglich ist.
Gemeinsam mit Laura nahm ich auch an einer EAPN-Konferenz teil, bei der es um die Finanzkrise und die Notwendigkeit zur Entwicklung von Alternativen zu den aktuellen Sparmaßnahmen ging. Es war interessant, einige Vorschläge zu hören, doch ich denke, dass noch mehr Diskussionen nötig sein werden, um einige gängige Alternativen zu finden. Von daher war es gut, einen Anfang gemacht zu haben.

Catherine war in der Zwischenzeit in Deutschland und sprach auf einer Konferenz zur Freiwilligentätigkeit, und auch Aisling war unterwegs, um an einer belgischen Konferenz teilzunehmen, die ein dreijähriges Projekt zur Entschuldung abschloss. Dieses Projekt könnte Anregungen für unsere zukünftige Arbeit zur Verschuldung liefern, insbesondere durch das Engagement von und Schulungen durch Menschen, die selbst verschuldet war und nun als Berater oder Vermittler tätig werden. Unser niederländisches Mitglied Kerk in Actie ist ebenfalls auf diesem Gebiet tätig und wir werden uns mit ihm über unsere Eindrücke von der Konferenz austauschen.

Clotilde nahm in dieser Woche an einer Konferenz der polnischen Ratspräsidentschaft zur Finanzkrise teil, und wir nutzten die Gelegenheit, um unseren dritten Bericht zu den sozialen Auswirkungen der Krise zu präsentieren. Clotilde und ich reisten in dieser Woche außerdem nach Paris, um uns mit unserem französischen Mitglied Fédération de l’Entraide Protestante zu treffen und etwas über dessen Arbeit zu erfahren, und wir werden die Europäische Kommission treffen, um über unsere Arbeit für das nächste Jahr nachzudenken.

Wie immer arbeitsreiche Tage, aber gute!

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Heather

 
Nicht aufgeben und weiter so!
22. September 2011

Da Heather in dieser Woche unterwegs ist, habe ich heute Gelegenheit, Sie an einigen meiner Gedanken teilhaben zu lassen. 

Vor einigen Tagen habe ich an einem Seminar über personalisierte gemeinschaftsorientierte psychosoziale Dienstleistungen teilgenommen, wo betont wurde, wie wichtig integrierte Dienstleistungen, präventive Maßnahmen,  Gesundheitsförderung und die Befähigung der Nutzer sind. Doch wir wissen, dass gerade diese Bereiche häufig am stärksten von Mittelkürzungen betroffen sind, und so drehte sich die Diskussion auch unweigerlich darum, wie man in einer Zeit der Sparmaßnahmen die Finanzierung von Dienstleistungen gewährleisten kann. Mit welchen Argumenten können wir uns gegen Einschnitte bei den Sozialdienstleistungen wehren? Diese Frage stellen wir uns selbst bereits seit Beginn der Finanzkrise und seitdem arbeiten wir auch an der Entwicklung unsere Antworten auf diese Frage.

Heute werde ich auf einer vom Europäischen Netzwerk gegen Armut organisierten Konferenz einige unserer Antworten vorstellen und dabei betonen, dass wir von einem moralischen, sozialen und ökonomischen Standpunkt ausgehend dafür eintreten müssen, dass die Kürzung grundlegender sozialer Dienstleistungen der falsche Weg ist, der nicht absehbare Folgen haben kann. Der wirtschaftliche und soziale Nutzen, der durch Investitionen in Sozial- und Gesundheitsdienstleistungen entsteht, muss noch viel sichtbarer gemacht werden, doch häufig scheint es, dass überzeugende Argumente noch immer an der Mauer der um jeden Preis zu erreichenden Haushaltskonsolidierung abprallen. Hoffentlich wird die Konferenz den Rammbock aus Argumenten und Allianzen auf europäischer und nationaler Ebene weiter stärken!

Nach dem Nachdenken über die durch die Haushaltskürzungen entstehenden Herausforderungen tat es gut, gestern von unseren Mitgliedern bei einem von der Europäischen Kommission organisierten Treffen einige aufmunternde Worte über die positive Wirkung der Arbeit von Eurodiaconia zu hören. Die Ecumenical Humanitarian Organisation (EHO) aus Serbien erhielt 2010 den Eurodiaconia Award und berichtete nun den Teilnehmern des Treffens, dass dieser dabei geholfen hätte, die Sichtbarkeit der Arbeit mit der Gemeinschaft der Roma im Gebiet der EHO zu erhöhen, und dass er Partnerschaften mit den örtlichen Behörden befördert hätte. In Island, so erfuhren wir, bedeutete den Freiwilligen die Anerkennungs- und Dankesurkunde sehr viel und förderte die Freiwilligentätigkeit. 

Genauso wie wir alles über die sich Ihnen stellenden Herausforderungen hören möchten, freuen wir uns auch immer über so positive Geschichten wie diese. Bleiben Sie in mit uns in Verbindung!

Laura
Referentin für politische Arbeit und Mitgliedschaftsentwicklung
 
Eine Woche der Vorbereitungen

16. September 2011

Wir bei Eurodiaconia sind der Ansicht, dass es wichtig ist, regelmäßig unsere Mitglieder zu treffen, um zu sehen, woran diese zur Zeit arbeiten, um über Herausforderungen zu sprechen und Unterstützung zu leisten. In dieser Woche besuchte Catherine den Dansk Diakoniråd, eines unserer dänischen Mitglieder, während sich der Rest des Teams auf künftige Veranstaltungen vorbereitete.

Der Vorschlag für den Workshop über soziale Innovation für aktive Eingliederung wurde von der Jahrestagung gegen Armut und soziale Ausgrenzung angenommen, und Laura traf sich mit dem Informellen Netzwerk sozialer Dienstleistungserbringer, um die Inhalte des Workshops weiter auszuarbeiten. Die Jahrestagung gegen Armut und soziale Ausgrenzung ersetzt den Runden Tisch zu Armut und sozialer Ausgrenzung und wird am 17. und 18. Oktober stattfinden. Clotilde und Aisling waren damit beschäftigt, die letzten Details des Fundraising-Seminars, das nächste Woche stattfinden wird, zu klären. Lena, eine Expertin von Welcome Europe, wird 30 unserer Mitglieder darin schulen, wie sie Zugang zu EU-Fördermitteln erlangen können. Dieses Seminar ist Teil des dreijährigen "Otto per Mille"-Projekts, in dem es vor allem darum geht, wie man Zugang zu verschiedenen Finanzierungsmitteln erlangen kann.  Wir wollen unsere Mitglieder auf diesem Gebiet mithilfe von Schulungen, Workshops und Studienbesuchen fit machen.

In dieser Woche nahmen wir uns auch etwas Zeit, um über unseren Arbeitsplan für das nächste Jahr nachzudenken. Dabei kamen uns zahlreiche Ideen und wir hoffen, 2012 zu einem aufregenden und produktiven Jahr zu machen. 2012 wird das Europäische Jahr für Aktives Altern und für die Solidarität zwischen den Generationen  sein, und Eurodiaconia arbeitet, gemeinsam mit unserem Netzwerk für Gesundes Altern und Altenpflege, aktiv an der Koalition für das Europäische Jahr 2012 mit. Wir hoffen, dass wir viel beitragen können.

Genießen Sie das Wochenende,

Aisling


 
Willkommen zurück!

8. September 2011

Hallo und willkommen zurück zu unseren E-News! Nach unserer Sommerpause sind wir nun alle wieder im Büro und beginnen, an den vielen Projekten und Aktivitäten zu arbeiten, die uns im Herbst erwarten. Unser Sommer bestand jedoch nicht nur aus Ferien! Nein, wir haben viel getan und unter anderem zum Beispiel unsere Webseite umgestaltet. Wir hoffen, dass Sie jetzt noch ein wenig leichter auf unserer Webseite navigieren können. Wir haben versucht, die Themen logischer zu gliedern, und einige Informationen ergänzt. Wir sind noch immer nicht ganz fertig damit, doch wir hoffen, dass Sie den Unterschied bemerken werden und dass die Webseite anwenderfreundlicher geworden ist. Wir hoffen außerdem, dass wir Ende September einige neue, aufregende Bereiche der Webseite zugänglich machen können, die die Möglichkeiten zur Vernetzung und den Informationsaustausch zwischen den Mitgliedern verbessern sollen. Halten Sie die Augen offen!

Zusätzlich waren wir auch mit den Vorbereitungen für unsere erste Schulung zur Kompetenzentwicklung im Bereich EU-Finanzierung beschäftigt, die vom 19. bis 22. September hier in Brüssel stattfinden wird. Wir freuen uns sehr, dass 25 unserer Mitglieder an dieser Schulung teilnehmen werden, in der es hauptsächlich um die EU-Strukturfonds und die besten Methoden zur Bewerbung um EU-Fördermittel sowie die Überwachung, Bewertung und Berichterstattung im Rahmen der EU-Finanzierung gehen wird. Im November werden wir ein zweites Kompetenzentwicklungsseminar zu Europa 2020 anbieten. Halten Sie also bitte Ausschau nach näheren Informationen dazu. Sie sollten auch Informationen zu unserer gemeinsam mit EDYN organisierten Konferenz zur Freiwilligentätigkeit und über den Studienbesuch zum Gemeinwesenengagement erhalten haben, der in Zusammenarbeit mit interdiac durchgeführt wird. Nähere Informationen zu all diesen Veranstaltungen können Sie im Bereich "Veranstaltungen" auf unserer Webseite finden.

Doch wir haben während des Sommers nicht nur geplant, sondern waren auch aktiv. Ich durfte an der Konferenz der nordischen Stadtmissionen (Nordic City Mission Conference) teilnehmen, die im August in Oslo stattfand. Diese Konferenz bot den versammelten Stadtmissionen aus Norwegen, Schweden, Finnland und Dänemark Gelegenheit, um über die aktuellen Marginalisierungs- und Ausgrenzungstendenzen in Europa und ihre besonderen Auswirkungen auf die nordeuropäischen Staaten nachzudenken.  Den Teilnehmern war deutlich, dass die Herausforderung der sozialen Ausgrenzung ein grenzüberschreitendes Problem ist, das Handeln auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene erfordert. Die Konferenz war auch eine Gelegenheit, um Organisationen zu treffen, die derzeit keine Mitglieder von Eurodiaconia sind, und wir hoffen, dass wir in den kommenden Monaten stärker zusammenarbeiten werden. Außerdem bot die Konferenz Gelegenheit, unseren Brüdern und Schwestern in Norwegen, die durch die Anschläge von Utoya und Oslo so hart getroffen wurden, unserer Solidarität und Sympathie auszudrücken, und es war besonders bewegend, gemeinsam die Hymne von Nordahl Grieg „Für die Jugend“ zu singen: „Injustice will fall, sunshine and bread and faith belongs to all“ (Das Unrecht wird fallen, Sonnenschein und Brot und Glaube gehören allen). Mehr über diese Konferenz können Sie hier lesen.

In dieser Woche habe ich mich damit beschäftigt, wie die Suche nach “Sonnenschein und Brot und Glaube” in Zusammenarbeit mit den Kollegen der ökumenischen Bewegung erfolgen kann, und den Ökumenischen Rat der Kirchen, den Lutherischen Weltbund und die Weltgemeinschaft reformierter Kirchen in Genf besucht. Wir waren sehr erfreut festzustellen, dass es viele Möglichkeiten zur Zusammenarbeit gibt, und wir werden versuchen, diese in den kommenden Monaten in die Tat umzusetzen.

Ich bin froh, dass ich eine schöne Sommerpause hatte, denn jetzt beginnt wieder eine arbeitsreiche Zeit, und ich hoffe, dass Sie die kommenden Monate ebenfalls erholt angehen können und dass wir uns bald einmal wiedersehen werden!

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Heather

 
In dieser Woche

4. August 2011

Die langfristige Verfügbarkeit von Fördermitteln ist eine stetige Sorge von Eurodiaconia und seinen Mitgliedern. Viele von uns benötigen gesetzlich festgeschriebene Fördergelder oder Subventionen für die eigene Arbeit. Diese Woche haben wir den Halbjahresbericht für unseren Betriebskostenzuschuss von der Europäischen Kommission eingereicht. Wir sind sehr froh, Fördermittel aus dem PROGRESS-Programm zu erhalten, sind uns aber auch bewusst, dass wir nicht genügend verschiedene Fördermittelquellen für eine mögliche zukünftige Expansion haben. Wir wissen, dass diese Frage viele von Ihnen auch auf nationaler Ebene bewegt. Deshalb bieten wir im September für Mitglieder ein Seminar zur Beschaffung von EU-Fördermitteln an. Dank eines Zuschusses aus den Otto-per-Mille-Geldern der Waldenser Kirche konnten wir professionelle Berater und Experten im Bereich EU-Fördermittel für die Seminarleitung gewinnen. Das Seminar behandelt sämtliche Aspekte des Themas Fördergelder – Antrag, Verwaltung, Evaluierung und Berichterstattung. Wir würden gerne möglichst viele Eurodiaconia-Mitglieder beim Seminar sehen. Vielleicht können ja auch Sie teilnehmen. Das Anmeldeformular können Sie im Bereich Events auf unserer Startseite herunterladen.

In den nächsten Wochen bin ich im Urlaub, ebenso wie andere Mitglieder unseres Teams. In dieser Zeit werden wir unsere Website überarbeiten, weshalb es bis Anfang September keine weiteren Newsletter geben wird.

Bis dahin wünsche ich Ihnen einen schönen August!

Heather

 
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