• Our work

    Eurodiaconia links diaconal actors to examine social needs, develop ideas and influence policies impacting Poverty and Social Exclusion, Social and Health Care Services and the Future of Social Europe.

    Eurodiaconia also provides a platform for transnational networking and best practice sharing.  

     

  • Our vision

    As the leading network for diaconal work in Europe, we look to develop dialogue and partnership between members and influence and engage with the wider society.  We do this to enable inclusion, care and empowerment of the most vulnerable and excluded and ensure dignity for all.

     

  • Our goals

    We aim to see a positive social change in Europe through:

    Praxis, enabling membership engagement and partnerships

    Advocacy, creating a network of competence to impact policies at European and national level

    Identity and values, supporting the development of approaches and thinking on Diaconia in Europe today

     

Calendar Friday, May 24, 2013
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Nachrichten von unseren Mitgliedern
Studie belegt: Diakonie Deutschland hat 700.000 Freiwillige

27. August 2012

Die Diakonie Deutschland nahm das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011 zum Anlass, die Freiwilligenarbeit auch für sich zum Thema des Jahres zu machen. Aus diesem Fokus resultierte unter anderem eine Studie zur Freiwilligentätigkeit in der deutschen Diakonie, die beschreibt, wer die Freiwilligen sind, wo sie sich engagieren und was sie dort tun. Die Studie, im Rahmen derer 1500 diakonische Institutionen und ihre Freiwilligen befragt wurden, wurde 2010 durchgeführt und schließlich im April 2012 veröffentlicht.

Das Ergebnis von rund 700.000 Freiwilligen in mehr als 28.000 Institutionen der deutschen Diakonie war sehr beeindruckend. Aufgeworfen wurde jedoch die Frage, warum die Zahl der jungen Freiwilligen so gering ist: Gerade einmal 1,1 % sind jünger als 19 Jahre. Auch wurde die Notwendigkeit angesprochen, mehr demographische Vielfalt unter den Freiwilligen zu erreichen und auch Migranten, Angehörige anderer Glaubensrichtungen und Menschen mit Behinderungen ins Boot der Freiwilligen zu holen.

• Eine Zusammenfassung des Berichts können Sie (auf Englisch) hier nachlesen.

• Den vollen Bericht können Sie (auf Deutsch) hier nachlesen.

 
EU-Gipfel: Pflege, Kinder, Bildung als Motor von Beschäftigung und Konjunktur

5. Juli 2012

Am Vorabend des EU-Gipfels drängt die Diakonie die Regierungschefs in einem offenen Brief, soziale Investitionen als Schlüssel für Wachstum zu nützen.

Der soziale Sektor und damit die Nachfrage nach sozialen Dienstleistungen ist Motor für Konjunktur und Beschäftigung.  Laut Europäischer Kommission ist die Beschäftigung im Gesundheits- und Sozialbereich stärker gewachsen als in anderen Bereichen der Wirtschaft. Zwischen 2000 und 2009 stieg die Zahl der Beschäftigten im Gesundheits- und Sozialsektor um 4,2 Millionen Menschen, „das ist ein Viertel des gesamten Beschäftigungszuwachses in der europäischen Wirtschaft“, so Diakonie-Sozialexperte Martin Schenk. „Dieser Wirtschaftssektor generiert zudem etwa 5 % der gesamten wirtschaftlichen Leistung in Europa“.

Zusätzlich hat die Europäische Kommission mit ihrem aktuellen „Action Plan for EU Health Workforce“ das Problem erkannt, dass die demografischen Entwicklungen Verbesserungen für die derzeitigen Arbeitsbedingungen erfordern, um möglichst viele Menschen in diesem Arbeitsfeld halten zu können, bzw. die Beschäftigung weiter ausbauen zu können.

Deshalb fordert die Diakonie in einem offenen Brief die Regierungschefs auf, die Potenziale für uns alle bei Pflege, Kinderbetreuung, Bildung und sozialen Hilfen nicht zu übersehen.  „Denn die letzten Jahre haben gezeigt: die Sozialwirtschaft ist Motor für Beschäftigung und  Konjunktur in Europa,“  betont Martin Schenk, Sozialexperte und stv. Direktor der Diakonie Österreich.
„Soziale Dienstleistungen sind keine Kosten, bei denen gespart werden darf, sondern Investitionen, die sich auf lange Sicht durch bessere Gesundheit und gutes Zusammenleben in der Gesellschaft lohnen“, betont Schenk. „Nicht zuletzt wird dieses Geld gut eingesetzt, denn jeder verdiente Euro wird von Non-Profit-Organisationen wieder dazu verwendet, neue Dienste für die Schwächsten der Gesellschaft auszubauen.“ Besonders im ländlichen Raum und für die regionale Entwicklung könnten wichtige Impulse gesetzt werden.

„Wenn durch kurzsichtige Kürzungspolitik soziale Chancen geraubt werden, sind langfristige negative Folgen für die europäischen Staaten sicher. Aus diesem Grund muss diese Diskussion morgen in den Gipfelgesprächen geführt werden“, so Schenk. „Die Kosten sozialer Ausgrenzung und die Verschlechterung des sozialen Zusammenhalts müssen bei Wirtschafts- und steuerpolitischen Entscheidungen berücksichtigt werden.“ Wer sozialer Polarisierung mit all ihren negativen Folgen für die ganze Gesellschaft gegensteuern will, muss nicht nur für die Stabilisierung des Finanz- und Bankensektors eintreten, sondern auch für die Stabilisierung des sozialen Ausgleichs," so Schenk abschließend.

Quelle: Diakonie Austria

 
Betreuungslücke Sommerferien: Inklusion für Kinder mit Behinderungen macht Urlaub

28 06 2012

Utl.: Diakonie weist auf Betreuungslücke hin: 58% der Eltern beklagen fehlendes Angebot, 21% können sich`s nicht leisten, bei 20% stimmt die Qualität nicht.
„Nicht die Sonne, sondern die mangelnden Angebote in den Sommerferien bringen Eltern und ihre Kinder regelmäßig ins Schwitzen“, weist Martin Schenk, Sozialexperte und stv. Direktor der Diakonie Österreich, auf die großen Betreuungslücken  im Sommer hin. Die Sommerferien sind für berufstätige Eltern eine Herausforderung in Sachen Kinderbetreuung, für Eltern mit behinderten Kindern ein nicht zu überwindender Hürdenlauf. „Die Betreuungslücke in den Sommerferien bedeutet für Eltern von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf eine große Herausforderung, denn das Recht auf inklusive Bildung wird durch neun Wochen Sommerferien jäh unterbrochen. Selten ist das öffentliche Ferienangebot von Ländern und Gemeinden auch für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf vorgesehen.  Deshalb braucht es in den langen Sommerferien inklusive Angebote, die für SchülerInnen mit Handicaps passen und auch leistbar sind“, so Schenk.

Laut aktuell verfügbaren Daten des Mikrozensus  zur „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ ist es ohnehin schon schwierig, zu Ferienzeiten eine adäquate Kinderbetreuung zu finden. „Für schulpflichtige Kinder wären zusätzlich 30.000 Betreuungsplätze erforderlich, darunter 16.600 Plätze, die zu bestimmten Tageszeiten und während der Ferien benötigt werden“, zitiert Schenk  aus dem Mikrozensus. Von den insgesamt 1.732.900 Personen von 15 bis 64 Jahren mit Betreuungspflichten für Kinder unter 15 Jahren hatten 208.700 Personen bzw. 12,0% Probleme mit Kinderbetreuungsangeboten. Das Hauptproblem stellten meistens fehlende Angebote dar (für 121.900 bzw. 58,4%), für jeweils rund 43.000 bis 44.000 Personen waren ein zu hoher Preis (21,1%) bzw. andere Probleme (20,5%) wie etwa mangelnde Qualität das Hauptproblem.
Aus Salzburg, wo die Diakonie Kinder mit Behinderungen in einer inklusiven Schule begleitet, wissen wir, wie die Eltern jedes Jahr händeringend nach guter Ferienbetreuung für ihre Kinder suchen.

 

Zwt: Kids aus sozial schwierigen Verhältnissen sich selbst überlassen
Für Kinder- und Jugendliche, die wenig Unterstützung von zu Hause haben und in sozial schwierigen Verhältnissen leben, fehlt es auch an guter und leistbarer Begleitung über die Sommermonate. Gleichzeitig wird die geduldige Arbeit von Sozialpädagogen wieder zunichte gemacht, wenn die Kids über einen längeren Zeitraum sich selbst überlassen werden, so Schenk.

 

Die inklusive FIT Schule (Fachspezifische individuelle Teilausbildungen) der Diakonie in Wien geht einen anderen Weg: Die berufsorientierende Schule für von Ausgrenzung gefährdeten Jugendlichen verpflichtet seine SchülerInnen für vier Wochen zum Besuch einer „Sommerschule“. Und zwar unabhängig von ihrer familiären Situation. Der Diakonie und ihren LehrerInnen ist es wichtig, auch im Sommer mit einer sozial heterogenen Gruppe arbeiten zu können. Das vielfältige sportliche und kulturelle Angebot stärkt die Persönlichkeitsentwicklung. Das „Sommerloch“ wird für Aktivitäten genutzt, die während des Schuljahres sonst zu kurz kommen würden.

 

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Dr.in Roberta Rastl-Kircher |  Presse und Öffentlichkeitsarbeit 
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ungarisch-deutsche Diakonie-Tagung

28 06 2012

Thema „In Würde dem Alter begegnen“

Neuendettelsau – Führende Mitarbeiter/innen aus dem Diakonischen Werk  Bayern und der Diakonie der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Ungarn tauschten Erfahrungen und Visionen aus.

Im Europäischen Jahr des Aktiven Alterns und der Solidarität zwischen den Generationen fand in den Räumlichkeiten der Diakonie Neuendettelsau die 5. ungarisch – deutsche Diakonie Tagung statt.

Zum Auftakt der Tagung begrüßte Prof. Dr. h. c. Hermann Schoenauer, Rektor der Diakonie Neuendettelsau, die mehr als 40 Gäste mit dem Zitat der drei Siebe Sokrates. Er wünschte allen Teilnehmern in diesem Sinne interessante Gespräche und Zielführende Diskussionen die immer auch auf Wahrheit, Güte und Notwendigkeit überprüft werden sollen.

Einstimmende Worte kamen u. a. auch von György Gregersen-Labosa, dem Vorsitzenden des Landesdiakonieausschusses von Ungarn sowie dem Präsidenten der Diakonie Bayern Michael Bammessel.

Es wurde schnell klar, dass das Thema „In Würde dem Alter begegnen“ in beiden Ländern zukünftig eine hohe Bedeutung haben wird, und derzeit viele noch ungelöste Fragen aufwirft. Ein großes Augenmerk bei der Veranstaltung wurde auf die ethischen Aspekte zum Thema Würde im Alter, vorgetragen durch Prof. Städler-Mach gelegt. Fragestellungen waren beispielsweise wie ein ethischer Umgang mit immer neuen technischen Hilfsmitteln in der Pflege alter Menschen gefunden werden kann. Nicht alles was technisch machbar ist, ist auch immer gut für den pflegebedürftigen Menschen.

Neben Gesprächen und dem gemeinsamen Austausch über Herausforderungen und Erfahrungen im Umgang bei der Versorgung alter Menschen in den jeweiligen Ländern, gab es auch Zeit verschiedene Einrichtungen der Diakonie Neuendettelsau zu besichtigen. Am ersten Abend kamen alle Teilnehmer dieser Tagung in dem wunderschön restaurierten Schloss der Bruckberger Heime zum Abendessen zusammen. Bei gutem Essen und entspannter Atmosphäre konnten die Kontakte und Gespräche des Tages weiter vertieft werden. Der zweite Tag startete nach einer Morgenandacht mit Erläuterungen zum Thema „Wie stellen wir uns den Herausforderungen des Alters und wie begegnen wir ihnen in der Diakonie“. Hierbei wurden Best practice Modelle aus Ungarn und Deutschland vorgestellt und diskutiert. Überdies wurden den Teilnehmern am Nachmittag Workshops angeboten, um sich in Themen wie „Alter auf dem Land“ oder „Entlastung pflegender Angehöriger“ tiefer einzuarbeiten und um den Wissenstransfer zwischen beiden Ländern zu optimieren.

Zum Ende der erfolgreichen Tagung,  wurde ein zweisprachiger Gottesdienst mit Abendmahl in einer Kapelle der Diakonie Neuendettelsau veranstaltet.

Krönender Abschluss der 5. ungarisch – deutschen Diakonie Tagung war eine Theateraufführung von Tempo 100, dem Seniorentheater aus Nürnberg, die ein Wunderbares Stück zur Freude aller Gäste präsentierten. Die Senioren verdeutlichen noch einmal, was das Europäische Jahr für aktives Altern genau bedeutet.

Der nächste Begegnungstermin zwischen Ungarn und Deutschen steht bereits fest.  Vom 11. bis 14. Oktober 2012 wird die 20 jährige Partnerschaft zwischen der Evangelisch Lutherischen Kirche in Ungarn und der Evangelisch Lutherischen Kirche in Bayern in der Löheschule in Nürnberg gebührend gefeiert.

Thorsten Walter

Leiter des Europa- Institut/ Head of the European Institute
Ev.- Luth. Diakoniewerk Neuendettelsau
Wilhelm-Löhe-Strasse 16
D- 91564 Neuendettelsau
Tel.:             0049 (0)9874 8 2330
Fax: 0049 (0)9874 8 2332
Email: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it
Homepage: www.neuendettelsau.de

 

 
Osloer Stadtmission

Eingang mit Musikern
Die Stadtmission ist einer der größten humanitären glaubensbasierten Organisationen in Norwegen und wurde 1855 in Kristiania (Oslo) gegründet. Sie ist eine Ansammlung von diakonischen Schwester-Organisationen in ganz Norwegen, hat etwa 1.600 Voll- und Teilzeitmitarbeiter und noch weitaus mehr Ehrenamtliche. Ein Großteil der Arbeit wird in und um Oslo geleistet, mit 45 verschiedenen Programmen und Einrichtungen, die eine große Bandbreite professioneller Dienste bieten. Die Organisation arbeitet im Einklang mit der konfessionellen Grundlage der Kirche von Norwegen.

Vision und Werte
Es ist die Vision der Stadtmission, dass die Menschen in unserer Stadt Respekt, Gerechtigkeit und Fürsorge erfahren. Unsere Pflichten sind weitgespannt und beinhalten das Aufspüren und Lindern von Missachtung, Unrecht und Not, indem wir helfen, die Gründe dafür zu beseitigen. Wir sehen unsere Mission und unsere gesamte Arbeit als Teil der diakonischen Arbeit der Kirche in der Großstadt.

Arbeitsbereiche
Junge Pflegerin mit älterer Dame, lächelnd
Mit unserer Arbeit und unseren Dienstleistungen unterstützen wir Menschen jeden Alters und mit den verschiedensten sozialen Hintergründen.

Beispiele:

* Niedrigschwellige Projekte auf der Straße, mit Obdachlosen, mit Menschen, die unter Drogenabhängigkeit leiden, und mit Menschen aus dem Rotlicht- und Schwarzhandelsmilieu
* Fachspezifische institutionelle Gesundheitsdienstleistungen, die Behandlung von Drogenabhängigkeit und psychischen Erkrankungen bieten
* Vorbeugende und begleitende Initiativen für Kinder, Jugendliche und Familien
* Wohn- und Pflegeeinrichtungen für ältere Menschen
* Programme in Wohnsiedlungen und Begegnungsstätten
* Gottesdienstgemeinschaften und multikulturelle Aktivitäten
* Gesundheits- und Sozialfürsorge für Migranten
* Initiativen zur Arbeitsplatzvermittlung

Migrant bei der Gartenarbeit
Die wichtigsten Herausforderungen in den kommenden Monaten: die Entwicklung von Betreuungsdiensten für Menschen mit Demenz, die Arbeit mit Migranten, das Erfüllen der akuten Bedürfnisse der Roma und die Förderung von neuem Sozialunternehmertum.

Kontakt
The Church City Mission
Tollbugt. 3
0152 Oslo
Norwegen
Tel.: +47 02005
www.bymisjon.no

E-Mail: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it

 
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