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Europäische Pilot-Innovationspartnerschaft zum Thema „Aktives und Gesundes Altern“ |
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27. Januar 2012
Im Rahmen der „Innovationsunion", einer Leitinitiative innerhalb der Strategie „Europa 2020", hat die Europäische Kommission das Konzept der Europäischen Innovationspartnerschaft (EIP) vorgestellt. Ihr Ziel ist es, Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen zu finden und einen gemeinschaftlichen Ansatz in Forschung und Innovation zu entwickeln. Thema der Pilot-EIP ist „Aktives und Gesundes Altern" (AHA).
Das Gesamtziel der neuen Partnerschaft (EIP-AHA) ist es, die durchschnittliche Lebenserwartung in Gesundheit der Europäer bis zum Jahr 2020 um zwei Jahre zu erhöhen. Die EIP-AHA bringt Europa gleich in dreierlei Hinsicht voran: Sie hilft Bürgern im Alter gesund und aktiv zu bleiben, sie erhöht die Nachhaltigkeit und Effizienz der Sozial- und Gesundheitssysteme, und sie schafft neue Möglichkeiten für Unternehmen.
Im November wurde ein Plan zur strategischen Umsetzung veröffentlicht, der beschreibt, welche Schritte Priorität haben. Die Partnerschaft ist von der Hoffnung getragen, durch Zusammenarbeit Produkt- und Dienstleistungs-Innovationen voranzutreiben und die Markteinführungszeit innovativer Lösungen zu verkürzen. Langfristig kommt dieser Ansatz den Endverbrauchern der Innovationen – also den Senioren und Pflegedienstleistern – zugute.
Projekte zur Unterstützung der EIP-AHA können ab sofort in zwei Bereichen eingereicht werden – Gesundheit (Frist: 9. März) und Wettbewerbsfähigkeit & Innovation (Frist: 15. Mai).
Weitere Informationen im Internet unter: European Innovation Partnership on Active and Health Ageing (auf Englisch). |
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Offizielle Eröffnung des Jahres 2012 beleuchtet aktives Altern |
24. Januar 2012
Vom 18.-19. Januar fand in Kopenhagen die Eröffnungskonferenz für das Europäische Jahr 2012 für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen statt. Auch wenn sich die meisten Beiträge beim Thema aktives Altern allein auf eine längere Teilhabe am Arbeitsmarkt konzentrierten, gab es doch einige Präsentationen mit einem ganzheitlicheren Ansatz.
Vorbeugende Maßnahmen für den möglichst langen Erhalt der Gesundheit, beispielsweise Bewegung und eine aufsuchende Sozialarbeit, wurden als essentiell angesehen. In einem erfolgreichen dänischen Projekt beispielsweise besuchen Sozial- und Gesundheitshelfer ältere Menschen, deren Gesundheitszustand sich zu verschlechtern droht. Gemeinsam mit den Senioren wird ein Maßnahmenplan aufgestellt, der ihnen hilft, unversehrt und gesund zu bleiben. Das gemeinsame Finden von innovativen Lösungen ist hier der zugrunde liegende Ansatz.
Eine Studie der Universität von Kopenhagen zeigte, wie wichtig ein interdisziplinärer und gemeinschaftlicher Ansatz aller gesundheitsbezogenen Sektoren für eine erfolgreiche Erhaltung der Gesundheit ist. Gesundheitskommissar Dalli betonte, dass Investitionen in Gesundheitssysteme notwendig seien, um sicherzugehen, dass diese innovativ und nachhaltig sind.
Ein Vertreter der Stadt Manchester stellte die integrierte Strategie vor, mit deren Hilfe Manchester in enger Zusammenarbeit mit älteren Bürgern und Nichtregierungsorganisationen zur altersfreundlichen Stadt wird. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Stadt Manchester (auf Englisch).
Es wurden Beispiele von älteren Menschen in der Freiwilligenarbeit vorgestellt, allerdings hatten diese Menschen alle einen privilegierten Hintergrund. Viele Teilnehmer beklagten die Tatsache, dass Armut und Ausgrenzung kaum angesprochen wurden, und dass es nur wenig Raum für Diskussionen gab. Eine Konferenz von Eurodiaconia im Dezember wird aktives Altern durch soziale Einbeziehung beleuchten. |
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16 Mitgliedsländer reichen Strategien zur Integration der Roma ein |
16. Januar 2012
Dezember 2011 war der letztmögliche Zeitpunkt für die 27 Mitgliedsländer, ihre nationalen Strategien bzw. Maßnahmenpakete zur Integration der Roma einzureichen. Nach der Mitteilung der Kommission zum „EU-Rahmen für nationale Strategien zur Integration der Roma bis 2020“ hatte der Rat in seiner Schlussfolgerung die Mitgliedsländer aufgefordert, ihre nationalen Strategien bzw. Maßnahmenpakete zur Integration der Roma einzureichen. 16 Mitgliedsländer haben dies bereits getan. Sie können die nationalen Strategien hier herunterladen.
Wir möchten unsere Mitglieder, die mit den Roma arbeiten, dazu ermuntern, diese Dokumente zu lesen und Eurodiaconia Feedback dazu zu geben. Was ist Ihr erster Eindruck? Wie war der Konsultationsprozess? Wurden Sie einbezogen? Planen Sie eine weitere Beteiligung bei der Umsetzung / Überwachung der Strategie? Bitte senden Sie Ihr Feedback an
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Wir werden die Strategien auch auf dem Treffen des Roma-Netzwerks von Eurodiaconia vom 7-9. März diskutieren. |
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Neue Umfrage: Europa ist bereit zur „Aktivität im Alter“ |
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16. Januar 2012
Zum Beginn des Europäischen Jahres 2012 für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen legte die Kommission eine neue Eurobarometer-Umfrage vor, der zufolge 71 % der Europäer sich darüber im Klaren sind, dass die Bevölkerung Europas immer älter wird, aber nur 42 % diese Entwicklung besorgniserregend finden. Die Umfrage zeigt, dass sich die Definitionen von „jung“ und „alt“ in den einzelnen Ländern erheblich unterscheiden.
Die meisten Europäer finden, dass ältere Menschen eine wichtige Rolle in der Gesellschaft und insbesondere in ihren Familien (82 %), in der Politik (71 %), in der örtlichen Gemeinde (70 %) oder in der Wirtschaft (67 %) spielen. Mehr als 60 % meinen, man sollte auch nach dem Eintritt ins Rentenalter weiterarbeiten dürfen, und ein Drittel der Befragten erklärt, selbst gern länger arbeiten zu wollen. Erstaunlicherweise wird diese Meinung eher von Menschen vertreten, die dem Rentenalter nahe sind, als von der jüngeren Generation.
Eurodiaconia wird sich dafür einsetzen, dass die Aktivitäten zum Europäischen Jahr Armut und Ausgrenzung von älteren Menschen bekämpfen, sicherstellen, dass soziale und Gesundheitsdienstleistungen ältere Menschen unterstützen können und deutlich machen, wie wertvoll ältere Menschen für die Gesellschaft und ihre Gemeinde sind. Dazu unterstützt Eurodiaconia beispielsweise die Vereinigung des Jahres 2012 und organisiert das Netzwerk zu Gesundem Altern und Altenpflege im April in Wien.
Weitere Informationen erhalten Sie auf unseren Seiten Healthy aging and elderly care (auf Englisch) auf der Website des Europäischen Jahres 2012 oder bei Laura Jones. |
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Kommission veröffentlicht neue Regeln zu staatlichen Beihilfen und Vorschläge für neue Richtlinien zum öffentlichen Auftragswesen |
9. Januar 2012
Kurz vor Weihnachten veröffentlichte die Europäische Kommission drei Dokumente, die für Sozialdienstleister von Bedeutung sind. Der „Qualitätsrahmen für Dienstleistungen von allgemeinem Interesse in der EU“ will klarstellen, wie EU-Regeln auf Dienstleistungen von allgemeinem Interesse anzuwenden sind, und spricht den Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen und die Förderung von guter Qualität an. Hier finden Sie weitere Informationen.
Die rechtlich verbindliche Entscheidung regelt staatliche Beihilfen für Erbringer von Dienstleistungen von allgemeinem wirtschaftlichen Interesse (DAWI), einschließlich Sozialdienstleister. Laut Kommission „werden wichtige Grundsätze für staatliche Beihilfen erläutert. Ferner wird ein diversifiziertes und die Verhältnismäßigkeit wahrendes Konzept mit einfacheren Regeln für DAWI eingeführt, die von geringem bzw. lokalem Umfang sind oder mit denen ein soziales Ziel verfolgt wird.“ Weitere Informationen in allen offiziellen EU-Sprachen finden Sie hier.
Die Kommission hat auch Vorschläge für eine Revision der Richtlinien zum öffentlichen Auftragswesen veröffentlicht, welche die Regeln vereinfachen und flexibler machen sollen. Weitere Informationen finden Sie hier.
Eurodiaconia analysiert die Dokumente zurzeit und wird den Mitgliedern ein aktuelles Briefing zur Verfügung stellen, das als Hintergrunddokument für das Seminar zu sozialen Dienstleistungen dient, das Eurodiaconia im März veranstaltet. |
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