• Our work

    Eurodiaconia links diaconal actors to examine social needs, develop ideas and influence policies impacting Poverty and Social Exclusion, Social and Health Care Services and the Future of Social Europe.

    Eurodiaconia also provides a platform for transnational networking and best practice sharing.  

     

  • Our vision

    As the leading network for diaconal work in Europe, we look to develop dialogue and partnership between members and influence and engage with the wider society.  We do this to enable inclusion, care and empowerment of the most vulnerable and excluded and ensure dignity for all.

     

  • Our goals

    We aim to see a positive social change in Europe through:

    Praxis, enabling membership engagement and partnerships

    Advocacy, creating a network of competence to impact policies at European and national level

    Identity and values, supporting the development of approaches and thinking on Diaconia in Europe today

     

Calendar Thursday, February 09, 2012
Text Size
   
Psychische Gesundheit und Wohlbefinden älterer Menschen

19. Juni 2010

Catherine Storry von Eurodiaconia nahm kürzlich an einer von der Europäischen Kommission und mit Unterstützung der spanischen Präsidentschaft organisierten Konferenz zum “Europäischen Pakt für Psychischen Gesundheit und Wohlbefinden“ teil. Zu den wichtigsten diskutierten Themen gehörten die Förderung der psychischen Gesundheit im Alter, ältere Menschen in kritischen Situationen, die Vorbeugung psychischer Störungen, Pflege- und Behandlungssysteme sowie informelle Pflegekräfte.

Während der Eröffnungsrede wurde angesprochen, dass sich die Zahl der Menschen mit Demenz bis zum Jahr 2050 verdoppeln wird, ein statistischer Wert, der sicher genutzt werden wird, um sich für ein Europäisches Jahr für Aktives Altern und Intergenerationelle Solidarität 2012 einzusetzen. Während andere interessante statistische Daten ausgetauscht wurden, betonten verschiedene Referenten, dass die EU ihre Wissensgrundlage durch Forschung und Entwicklung festigen müsse.

Es wurde hervorgehoben, dass die Zahl der informellen Pflegekräfte, wie pflegende Angehörige, aufgrund finanzieller Einschnitte steigen werde, und dass das Risiko der sozialen Ausgrenzung für informelle Pflegekräfte hoch sei. Daher benötigen informelle Pflegekräfte Einkommenssicherheit, Anerkennung, eine Vertretung ihrer Rechte, Würde und Respekt. Es wurde jedoch betont, dass die informelle Pflege nicht die Rolle von Spezialisten und Fachleuten ersetzen darf. Auf EU-Ebene wurde gefordert, mehr Nachdruck auf Ausbildung und Unterstützung von Mitarbeitern und informellen Pflegekräften zu legen.

Es wurden die Auslöser psychischer Erkrankungen betrachtet, ebenso wie die Frage, wie man sozialer Isolation und Einsamkeit durch verbessertes Empowerment der Einzelnen und der Gemeinschaft vorbeugen kann. Ebenso hervorgehoben wurde die Notwendigkeit, das Stigma psychischer Gesundheitsprobleme zu bekämpfen und die Einstellung gegenüber dem Altern zu ändern. Ein Programm konzentrierte sich insbesondere darauf, dass die Ansichten älterer Menschen in der Politik in Schottland berücksichtigt werden, und verweist nachdrücklich darauf, wie wichtig es ist, ältere Menschen mit einzubeziehen.  Ebenfalls betont wurde die Notwendigkeit eines neuen, integrierten Ansatzes zur psychischen Gesundheit, bei dem Sozial- und Gesundheitssektor zusammenarbeiten.

Die Teilnehmer wurden ermutigt, sich nicht zu scheuen, bei der Lobbyarbeit in Verbindung mit psychischen Gesundheitsproblemen das Kosten-Nutzen-Argument anzubringen: eine bessere Gesundheit bedeutet, dass die Menschen länger arbeiten können, es werden weniger Gesundheitsdienstleistungen in Anspruch genommen und Lebensqualität und Wohlbefinden verbessern sich. Es wurde auch darauf hingewiesen, dass sich Kosten unterlassener Investitionen in die psychische Gesundheit auf nationaler Ebene niederschlagen.

Aurelio Fernandez Lopez, Vorsitzender des Ausschusses für Sozialschutz der Europäischen Kommission, schloss mit zwei Stichpunkten: das Thema psychische Gesundheit muss in den integrierten Strategien aller Mitgliedsstaaten enthalten sein und wir müssen die gesundheitlichen Ungleichheiten in der EU verringern, um den Zugang aller zu qualitativ hochwertiger Pflege und Dienstleistungen zu gewährleisten.

Für weitere Informationen zu dieser Konferenz wenden Sie sich bitte an This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it .

 


Society Prot logo

This website has been created with the support of the European Commission, but does not necessarily express its views. Eurodiaconia is a registered aisbl in Belgium located at Rue Joseph II, 166, B-1000 Brussels. Photos on this site are designed to illustrate our events. If you believe a photo should not be published on this site contact office@eurodiaconia.org and we will remove it.
Design: Developed by TagExpert © 2010, Eurodiaconia.